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Linksjugend Solid verherrlicht Stalin und DDR, verharmlost Hamas

Führende Mitglieder der Linksjugend Solid haben Stalin als Wegbereiter der Moderne verherrlicht. In internen Chats wird die DDR mit den Worten „Die Revolution fordert Opfer“ und „Lang lebe Honecker“ verteidigt, während auch die islamistische Terrororganisation Hamas verharmlost wird.

Recherchen des Bayerischen Rundfunks deuten darauf hin, dass der Bundesarbeitskreis „Agitationspropaganda“ (BAK Agitpropaganda) aktiv in diesen Themen stand und sich zum 1. Juni offiziell aufgelöst hat. Sprecher des Zentralkomitees lobten Josef Stalin für seine Modernisierungsbemühungen und die Bestrafung von Kapitalisten, während sie die Fehler des Realsozialismus als Übergangsstadium ansahen.

Auch im Zusammenhang mit der DDR wird das Staatswappen an den Bundeskongress der Linksjugend gehängt. Die Bundessprecher distanzierten sich jedoch von stalinistischen und maoistischen Gruppen sowie deren Ideologien, während sie die Hamas als „islamistisch“ abstempeln, was laut dem Bayerischen Rundfunks peinlich sei.

Sachbeschädigung auf Schule in Dissen – Polizei sucht Zeugen

In der Zeit zwischen dem 13. und 18. Mai kam es auf dem Gelände einer Schule an der Lerchenstraße in Dissen zu einer Sachbeschädigung, bei der mehrere Glaskuppeln beschädigt wurden. Die Täter verschafften sich Zugang zum Dach des Schulgebäudes und verursachten dabei geschätzte vierstellige Schäden.

Neben dem materiellen Schaden besteht auch ein erhebliches Eigengefährdungspotenzial, da die Personen durch das Beschädigen der Glaskuppeln leicht durch das Dach stürzen und sich schwer verletzen könnten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Personen mit Verdachtsmomente im genannten Zeitraum, sich bei der Polizei in Dissen unter der Telefonnummer 05421/931280 zu melden.

Peine: Gezielte Kontrollen am Bahnhof nach Messerattacke

Seit dem 01.04.2026 ist in Niedersachsen ein Verbot des zugriffsbereiten Führens von Waffen und Messern im öffentlichen Personenverkehr in Kraft, einschließlich Bahnhöfen. Am 16.06.2026 führte die Polizei Peine gezielte Kontrollen am Bahnhof durch, nachdem vor kurzem ein 17-Jähriger mit einem Messer schwer verletzt wurde.

Insgesamt wurden 20 Busse und über 200 Fahrgäste kontrolliert. Bei zwei Personen wurde ein zugriffsbereites Messer gefunden, gegen sie wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Ein 25-Jähriger versuchte sich durch Flucht zu entziehen, konnte aber auf dem Bahnhof angehalten werden und wird wegen Verdachts auf Betäubungsmittelhandel verklagt. Die Maßnahmen sind Teil der neuen Regelungen im öffentlichen Personenverkehr.

Konrad Hummler erhält Leipziger Bach-Medaille für kulturelles Lebenswerk

Am Montag im Rahmen des Bachfestes Leipzig hat Konrad Hummler, Unternehmer und Stiftungsratspräsident der J. S. Bach-Stiftung Sankt Gallen, die Leipziger Bach-Medaille 2026 von Oberbürgermeister Burkhard Jung erhalten. Die Auszeichnung wurde ihm für sein kulturelles Lebenswerk und seine Arbeit an der Verbreitung des Werkes Johann Sebastian Bachs verliehen.

Hummler hat ein Großteil seines Vermögens in die Stiftung investiert, um eine unabhängige musikalische Institution in der Schweiz zu schaffen und die „Sache Bach“ weltweit zu promoten. Die J. S. Bach-Stiftung veröffentlicht das vollständige Vokalwerk des Barockkomponisten im Monatsrhythmus auf YouTube und in der eigenen „Bachipedia“.

In den Anfangsjahren wurde die Arbeit der Stiftung in der Schweiz kaum wahrgenommen, bis Erfolge in Wien und Leipzig Aufmerksamkeit erregten. Hummler betont die notwendige Partnerschaft mit Rudolf Lutz und den ständigen Dialog zum Ausgleich.

Innenministerkonferenz bespricht Einschränkungen sozialer Leistungen für Ausländer und andere Themen

Bei der Innenministerkonferenz, die vom 21. bis 23. Mai 2023 stattfindet, werden unter anderem Maßnahmen zur Einschränkung von Sozialleistungen für ausländische Bürger besprochen. Es wird vorgeschlagen, dass Ausländer weniger Kindergeld und schwereres Bürgergeld erhalten sollen, insbesondere wenn ihre Kinder im Ausland leben.

Dies soll die Kaufkraft im Heimatland anpassen und Steuereinsparungen erzielen. Zudem werden Hürden für den Bezug von Bürgergeld erhöht, indem Sozialleistungen erst nach einem längeren Mindestaufenthalt in Deutschland vergeben werden.

Einflussfaktoren wie frühere Beschäftigungsverhältnisse könnten dabei eine Rolle spielen. Um Sozialbetrug zu verhindern und den Datenaustausch zwischen Polizei, Ausländerbehörden, Familienkassen und Jobcentren zu verbessern, wird ein regelmäßiger Austausch von Daten vorgeschlagen.

Der Vorsitz der Konferenz wird vom Hamburger Innensenator Andy Grote innehaben. Er möchte die Hürden für die Abschiebung straffällig gewordener Flüchtlinge senken und betont, dass dies unabhängig vom Herkunftsland gelten soll.

Dies sei notwendig, um der Bevölkerung zu vermitteln, dass einige Flüchtlinge trotz mehrfacher Straftaten nicht in Deutschland bleiben können. Andere Themen, die besprochen werden sollen, sind Sexualstraftaten im Internet und die Sicherheit von Energienetzen.

Verteidigungsminister Boris Pistorius wird am Freitag als Gast erscheinen, sowie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. Neben den sozialpolitischen Maßnahmen werden auch Themen wie der Schutz der Zivilbevölkerung und die Sicherheit von Infrastruktur besprochen.

Die Beschlussvorlage, die Bild vorliegt, betont, dass Sozialleistungsbetrug oder -missbrauch die öffentliche Akzeptanz sozialer Leistungen gefährdet und untergräbt. Es wird hervorgehoben, dass dies eine erhebliche Belastung für das Sozialsystem und den Staatshaushalt darstellt.

Die Innenministerkonferenz ist ein wichtiger Rahmen für die Diskussion und Festlegung von Maßnahmen in der inneren Sicherheit und sozialen Politik. Die Vorschläge zur Einschränkung von Sozialleistungen für ausländische Bürger sind Teil einer breiteren Debatte über die Integration und den Schutz der Bevölkerung.

Khola Maryam Hübsch fordert gegen Kopftuchverbot und Fastenverbot für Kinder

Die muslimische Journalistin Khola Maryam Hübsch hat sich bei Markus Lanz gegen ein Verbot von Kopftüchern für Mädchen ausgesprochen. Sie argumentierte, dass es „theologisch nicht vorgeschrieben“ sei und betonte die verfassungsmäßige Religionsfreiheit.

Hübsch wehrte ab, dass sie das Kinderkopftuch verbieten würde, sondern forderte stattdessen pädagogische Überzeugungsarbeit und Elterngespräche. Sie sprach sich auch gegen ein Fastenverbot für Kinder während des Ramadan aus, da sie selbst Kinder in der Schule fasten lässt, wenn es keine Klausuren gibt.

Hübsch kritisierte die Verdachtskultur, die durch kritische Berichterstattung über islamische Vereine entsteht und potentiell zu Radikalisierung führen könnte. Lanz hingegen sah in Islamisten eine Möglichkeit, gegebene Rechte unvorstellbar spektakulär auszunutzen.

Polizei beteiligt sich am Christopher Street Day in Pinneberg

Die Polizeidirektion Bad Segeberg berichtet über die Teilnahme der zentralen Ansprechstelle LSBTIQ der Landespolizei Schleswig Holstein an dem „Christopher Street Day“ (CSD) in Pinneberg am 13. Juni 2026. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „queer @ work“ fand, zog etwa 300 Teilnehmer an und begann mit Redebeiträgen auf dem Drosteiplatz um 11:00 Uhr. Nach einem Spaziergang durch Teile der Stadt endete das Event gegen 18:00 Uhr friedlich mit einer Abschlusskundgebung.

Obwohl vereinzelt Straßensperrungen auftauchten, wurde die Arbeit der Ansprechstelle positiv bewertet und erhielt Dank von den Besuchenden. Die Polizei nutzte die Gelegenheit, um ihre Unterstützung für Gleichbehandlung, Toleranz und ein friedliches Miteinander zu betonen.

Neben Gesprächen mit verschiedenen Vereinen und Verbänden fand auch der Streifenwagen der Ansprechstelle Anklang bei den Teilnehmenden. Die Polizei sieht es als sinnvoll und notwendig an, über ihre Arbeit und das Thema aufzuklären und sie sichtbar zu machen.

Polizei und Weisser Ring e. V. bieten Präventionsberatungen im Landkreis Harburg

Die Polizeiinspektion Harburg zusammen mit der Weisser Ring e. V. organisieren in den kommenden Tagen umfassende Präventionsberatungen zum Thema „Sicher im Urlaub“ an verschiedenen Orten des Landkreises Harburg. Ziel ist es, potenzielle Sicherheitsrisiken vor und während der Reise zu vermeiden.

Dabei werden die Teilnehmer auf wichtige Tipps hingewiesen, wie zum Beispiel dauerhaft heruntergelassene Jalousien oder überfüllte Briefkästen als Indikatoren für Abwesenheit dienen können. Die Beratungen finden an folgenden Orten statt: Seevetal am 25.06. von 10 bis 13 Uhr, Buchholz am 24.06. von 10 bis 12 Uhr, Winsen/Luhe am 26.06. von 10 bis 13 Uhr und Salzhausen am gleichen Tag von 10 bis 13 Uhr.

Die Veranstaltungen werden an Schulstraßen, Wochenmärkten und Famila-Markts stattfinden. Ziel ist es, die Freude am Urlaub zu erhalten und gleichzeitig Sicherheit zu gewährleisten.

DPolG Niedersachsen fordert strenge Maßnahmen nach Schüssen in Göttingen

Nach den Schüssen am Göttinger Weender Tor, bei denen ein Polizeibeamter schwer verletzt wurde, hat die DPolG Niedersachsen ihre Forderung nach persönlicher Trauma-Ausstattung für operativ eingesetzte Polizeikräfte bestätigt. Landesvorsitzender Patrick Seegers betont, dass kriminelle Strukturen nicht sprachlich weichgezeichnet werden dürfen und dass der Schutz der Allgemeinheit und der Polizisten eindeutig Vorrang hat.

Gegen den 16-jährigen Tatverdächtigen wird wegen versuchten Totschlags mit einem Europäischen Haftbefehl gefahndet, während die Ermittlungsbehörden sich um die abschließende Klärung des Tatablaufs kümmern. Die DPolG Niedersachsen erwartet eine vollständige Aufklärung und die konsequente Anwendung des Strafgesetzes bei einer Verurteilung.

OLG München verbietet ZDF-Moderator Jan Böhmermann, bestimmte Äußerungen über Arne Schönbohm zu wiederholen

Das Oberlandesgericht München hat entschieden, dass ZDF-Moderator Jan Böhmermann bestimmte Äußerungen über den ehemaligen Präsidenten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, nicht mehr tätigen darf. Die Behauptung, Schönbohm habe „bewusst Kontakt zu russischen Nachrichtendiensten gehabt“, wurde vom Gericht als unwahr und verletzend des allgemeinen Persönlichkeitsrechts von Schönbohm bezeichnet.

Obwohl die Verteidigung Böhmermanns argumentierte, dass es sich bei den Äußerungen in der Folge des „ZDF Magazin Royale“ vom Oktober 2022 um Satire gehandelt habe, sah das Gericht anders und bestätigte ein vorangegangenes Urteil des Landgerichts München. Schönbohm muss keine Geldentschädigung in Höhe von mindestens 100.000 Euro zahlen, da er durch die Falschaussagen des ZDF massiv in seinem Ansehen geschädigt worden sei und seinen Arbeitsplatz als Präsident des BSI verloren habe.

Die Kammer betonte, dass auch satirische Äußerungen am Tatsachenkern gemessen werden müssen, aber Schönbohm hätte möglicherweise seine Absetzung verhindern können, wenn er früher rechtliche Schritte gegen die Behauptungen eingeleitet hätte.

Migrantenverband fordert Aufnahmeprogramme für Sachsen-Anhalt

Ein öffentlich geförter Migrantenverband in Sachsen-Anhalt hat eine Forderungspapiereingestellt, in dem er auf die mögliche Abwanderung von Migranten hinweist. Nach Angaben des Landesnetzwerks LAMSA denken 80 Prozent der Befragten aus dem eigenen Netzwerk darüber nach, das Bundesland zu verlassen, falls die AfD die nächste Landesregierung führen sollte.

Der Verband fordert die übrigen Bundesländer auf, Aufnahmeprogramme für geflüchtete Menschen aus Sachsen-Anhalt vorzubereiten. Das Forderungspapier „Zukunft nur mit uns!“ enthält elf spezifische Anliegen, darunter Bedingungslose Menschenwürde, Rassismusbekämpfung und politische Mitbestimmung für alle Einwohner.

LAMSA betont, dass Menschen mit Migrationsgeschichte Teil des Landes sind und nicht nur als Arbeitskräfte oder demografische Lückenfüller angesehen werden sollten.

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger wird als KI-Abhängiger nachgewiesen

Nach Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt ist nun auch Bundesdigitalminister Karsten Wildberger durch Recherchen als KI-Abhängiger nachgewiesen. Sein Gastbeitrag für das Handelsblatt soll zu 99 Prozent von KI erstellt worden sein, wobei die Analyse der Software Pangram eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür feststellte.

Laut einer Recherche der Zeit besteht dieser Text sowie weitere seiner Reden und Beiträge größtenteils aus KI-generiertem Material, das mithilfe von Chatbots erstellt wurde. Besonders auffällig sei ein im April erschienener Handelsblatt-Text, bei dem 99,3 Prozent des Inhalts sehr wahrscheinlich KI-generiert sind.

Ein weiterer Beleg für die Verwendung von KI ist eine Rede vor dem Atlantic Council aus dem vergangenen Sommer, die vollständig KI-generiert sein soll. Das Digitalministerium bestätigte diese Information und fügte hinzu, dass der Verantwortliche am Ende immer noch prüfen, ändern und entscheiden müsse.

Wildberger ist damit der zweite prominente Politiker, dem durch Recherchen die Verwendung von KI zur Erstellung von Texten und Reden nachgewiesen werden konnte. Vor ihm wurde erst vergangene Woche durch die Magdeburger Volksstimme öffentlich, dass Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt für einen Gastbeitrag in der Welt KI verwendet hat.

Laut einer neuen Berechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) werden 4,3 Millionen Arbeitskräfte im Jahr 2036 fehlen, wenn die „Babyboomer-Generation“ das Renteneintrittsalter erreicht. Diese Zahl ist um 1,3 Millionen höher als in früheren Prognosen und ergibt sich aus einer aktualisierten Bevölkerungsvorausberechnung des Institutes auf neueren Daten des Statistischen Bundesamtes.

Das Erwerbspersonenpotenzial soll bis 2036 um 6,9 Prozent zurückgehen. Die IW schlägt vor, mehr ausländische Fachkräfte zu werben und die Visavergabe zu erleichtern, um den Arbeitskräfte-Mangel zu überwinden.

Zudem sollen Maßnahmen ergriffen werden, um in Deutschland mehr Menschen, insbesondere Frauen, zur Arbeit zu veranlassen. Die Pro-Kopf-Arbeitszeit müsse erhöht werden, da die konjunkturelle Perspektive und die Migrationswende der Bundesregierung kurz- und mittelfristig geringere Wanderungsgewinne erwartet.