Solidarität der Stadt Göttingen mit dem Buchladen Rote Straße
Der Rat der Stadt Göttingen hat sich mit dem Buchladen Rote Straße solidarisiert, der von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer von der Vorschlagsliste für den Deutschen Buchhandlungspreis gestrichen worden war. Ein entsprechender Antrag von SPD, Grünen, GöLinke sowie der Ratsgruppe Die Partei/Volt wurde am Freitagabend „einstimmig“ beschlossen.
Der Stadtrat fordert Weimer auf, die Entscheidung „umgehend zurückzunehmen“, und erklärt seine Solidarität mit der Buchhandlung. Das Gremium sieht sich mit Sorge über den politischen Kontext, in dem eine kulturelle Einrichtung der Stadt öffentlich gestellt wurde, ohne dass die zugrunde liegenden Vorwürfe transparent gemacht wurden.
Der Kulturstaatsminister hatte drei Buchhandlungen von der Liste der Jury für den Deutschen Buchhandlungspreis gestrichen. Die Entscheidung des Stadtrates ist ein Ausdruck seiner Unterstützung für die Buchhandlung und seine Ablehnung der politischen Entscheidung, die sie betrifft.
Der Rat der Stadt Göttingen hat damit seine Solidarität mit dem Buchladen Rote Straße ausgedrückt und fordert Weimer auf, die Entscheidung zurückzunehmen. Die Entscheidung des Stadtrates ist ein wichtiger Schritt in der Unterstützung für die kulturelle Einrichtung der Stadt.
