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Polizei Durchsucht Heide-Lokalität und Fasst Vier Personen
Polizei Durchsucht Heide-Lokalität und Fasst Vier Personen

Am Dienstag begann die Polizei in Heide mit der Durchsuchung eines Betriebes in der Süderstraße, im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln. Die Einsatzkräfte der Polizeidirektion Itzehoe, des Zolls und der Bereitschaftspolizei aus Eutin sowie Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Itzehoe, des Kreises Dithmarschen und der Stadt Heide nahmen an dem Einsatz teil.

Insgesamt wurden vier Personen festgenommen: Ein Mann, gegen den bereits ein Untersuchungshaftbefehl vorlag, wurde am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt. Zwei weitere Personen standen unter Abschiebehaft, während die Staatsanwaltschaft einen Untersuchungshaftbefehl für die dritte Person beantragte.

Die Durchsuchung ergab verschiedene Beweismittel, darunter Betäubungsmittel in nicht geringer Menge. Der Tatverdacht richtet sich gegen Personen im Gebäude, jedoch nicht gegen den Inhaber der Lokalität, der als Zeuge befragt wird.

Dobrindt kritisiert Alkoholverbot an deutschen Bahnhöfen
Dobrindt kritisiert Alkoholverbot an deutschen Bahnhöfen

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat Zweifel am allgemeinen Alkoholverbot an deutschen Bahnhöfen geäußert. Er wolle mit Bahnchefin Evelyn Palla über mögliche Grundlagen und Studien sprechen, die das Vorhaben untermauern könnten.

Dobrindt sieht das Verbot als „positiv“, dass es eine Initiative der Deutschen Bahn gibt, um die Situation an Bahnhöfen zu verbessern, aber er bedenkt, dass die Durchsetzung des Verbots problematisch sein könnte. Die Deutsche Bahn hat bereits ein Alkoholverbot in den meisten Bahnhöfen eingeführt, das ausschließlich den Konsum auf den Bahnsteigen und in den Bahnhofshallen betrifft.

Ausgenommen bleibt der Ausschank in der Bahnhofsgastronomie sowie das Mitführen von original verschlossenen alkoholischen Getränken. Die Einhaltung wird durch DB-Sicherheitskräfte und Bundespolizei überwacht, bei Verstößen drohen Platzverweise und Hausverbote.

Mehrheit der Deutschen will christliche Prägung beibehalten
Mehrheit der Deutschen will christliche Prägung beibehalten

Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa zeigte, dass 55 Prozent der Deutschen die christliche Prägung Deutschlands bewahren wollen. Diese Mehrheitsansicht ist in allen Altersgruppen vertreten, mit Ausnahme der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren, bei denen nur 38 Prozent für die Beibehaltung des religiösen Wertefundaments sind.

Die älteren Altersgruppen, insbesondere die über 70-jährigen, unterstützen den Erhalt der christlichen Prägung mit 69 Prozent. Die Linkspartei ist eindeutig in der Minderheit: Nur 37 Prozent ihrer Wähler wollen das christliche Weltbild beibehalten.

Im Gegensatz dazu sind die Unterstützer der Union mit 72 Prozent, gefolgt von den FDP-Anhängern mit 68 Prozent und den SPD-Freunde mit 62 Prozent dafür. Die AfD und die Bundesverbande der Sparkassen (BSW) unterstützen ebenfalls das christliche Weltbild: Mit 61 und 57 Prozent sind sie in der Mehrheit.

Nur die Grünen haben eine relative Minderheit, wobei 47 Prozent für und 32 Prozent gegen die christliche Prägung sind. Die geografische Verteilung zeigt, dass Westdeutschland mit 57 Prozent eine stärkere Unterstützung für die christliche Prägung hat als Ostdeutschland, wo nur 46 Prozent dafür sind.

In Ostdeutschland wollen 27 Prozent nicht bewahren, was das christliche Weltbild. Unter den Befürwortern der christlichen Prägung gehen 41 Prozent davon aus, dass die Union am ehesten für dessen Bewahrung einsteht, während 24 Prozent diese Kompetenz der AfD zusprechen.