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AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund Pläne für Regierungsübernahme in Magdeburg
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund Pläne für Regierungsübernahme in Magdeburg

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat angekündigt, im Falle einer Regierungsübernahme nicht nur Minister und Staatssekretäre sowie deren Stäbe auszutauschen. Auch Spitzenbeamte müssten dann ihre Posten verlassen, wobei eine Zahl von 150 bis 200 Stellen realistisch sei, lautete seine Aussage an die Mitteldeutsche Zeitung.

Gleichzeitig betonte Siegmund, dass die AfD seiner Erfahrung nach „auf viele Abteilungs- und Referatsleiter“ in den Ministerien setzen könne, fügte aber hinzu: „Wenn jedoch versucht werden sollte, unsere Arbeit aktiv zu blockieren, müssen wir natürlich Maßnahmen ergreifen.“ Der AfD-Spitzenkandidat zeigte sich aber auch versöhnlich und reichte jedem die Hand, egal welcher politischen Couleur. Er betonte, dass große Teile der mittleren Ebene nicht politisch besetzt seien.

Beim Austausch der Spitzenbeamten hat die AfD nicht nur die Ministerien im Visier: „Unser Blick richtet sich natürlich nicht nur auf die Landesverwaltung, sondern auch auf landeseigene Gesellschaften“, sagte Siegmund. Ganz abschaffen wolle er beispielsweise die Landesenergieagentur.

Weniger als vier Monate vor der Landtagswahl am 6. September liegt die AfD in Umfragen deutlich vorn, mit einer Wahlabsicht von 42 Prozent gemessen (die JF berichtete). Die CDU kommt lediglich auf 24 Prozent.

Gemeinsam mit SPD und Linken würde sie allerdings auf einen Prozentpunkt mehr kommen als die AfD allein und will dann eine neue Regierung ohne die AfD bilden.

ZDF-Satirikerinkritik an AfD-Wahlabsichten in Sachsen-Anhalt
ZDF-Satirikerinkritik an AfD-Wahlabsichten in Sachsen-Anhalt

Die ZDF-Satirikerin Sarah Bosetti kritisierte in ihrer Sendung „Bosetti will reden“ die Wahlbereitschaft der Bürger in Sachsen-Anhalt für die AfD, indem sie behauptete, diese zeige an, dass das menschliche Handeln zu doof sei für die Demokratie. Bosetti argumentierte, dass wählen für die AfD „moralisch so mittel“ und „einfach dumm“ sei, besonders wenn man kein reicher, weißer Nazi ist – mit Betonung auf reich.

Sie nannte als Beispiel die von der AfD-Sachsen-Anhalt geforderte Abschaffung der Schulpflicht, da diese soziale Ungleichheit verschärfen würde und den Bildungsabschluss hauptsächlich von den Einkommen der Eltern abhängig machen würde. Bosetti kritisierte zudem die AfD für ihre emotionalisierte Bildungspolitik und ihre Markierung des staatlichen Unterrichts als Feindbild.

Zusätzlich warf sie der Partei vor, durch Heimunterricht den wirtschaftlichen Status quo zu verfestigen, da dies Frauen öfter als Männer betreffen würde. Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa zeigte, dass die AfD in Sachsen-Anhalt mit 42 Prozent deutlich vorspringt, gefolgt von der CDU mit 24 Prozent, knapp vier Monate vor den Landtagswahlen.

Bosettis Kritik zielt also nicht nur auf die Wahlabsichten der AfD, sondern auch auf ihre politischen Strategien und deren Auswirkungen auf Gesellschaft und Bildung.

Taxifahrer in Hollage verletzt nach Auseinandersetzung mit Fahrgast
Taxifahrer in Hollage verletzt nach Auseinandersetzung mit Fahrgast

In der Nacht zu Freitag kam es in Hollage zur Körperverletzung eines Taxifahrers durch einen unbekannten Fahrgast. Die Taxifahrt begann gegen 00:15 Uhr vom Heger-Tor-Wall nach Hollage, verlief ohne Besonderheiten bis zur Einmündung der Adenauerallee in Hollage.

Der Mann wollte aussteigen und nur einen Teil des Fahrpreises zahlen, was zu einer Auseinandersetzung führte. Der Taxifahrer wurde getreten und ins Boden gestoßen.

Er verfolgte den Flüchtigen, der sich zur Bankfiliale in Richtung Fiesteler Straße flüchtete. Der unbekannte Mann wird beschrieben als männlich, etwa 40 bis 45 Jahre alt, Brillenträger mit Cappy, weißen Schuhen, blauer Hose und rot-weißem Jacken.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen zur Zusammenarbeit.