Bremer Kita-Schweinefleisch-Affäre löst politische Krise aus
In Bremen hat das Mittagessen in einer Kindertagesbetreuung einen großen Skandal ausgelöst, nachdem Schweinefleisch angeblich an muslimische Kinder serviert wurde. Die Küchenkraft wurde fristlos gekündigt und unter der Annahme, dass sie „aus rassistischen Motiven“ gehandelt hat, wird von strafbarem Verhalten gesprochen.
Der Geschäftsführer des Trägers Kita Bremen betonte den Anspruch, die Essensgewohnheiten der Kinder und Eltern gerecht zu werden, unabhängig von religiösen oder kulturellen Faktoren. Das Bremer Senatorium für Kinder, Mark Rackles (SPD), informierte die Öffentlichkeit über den Vorfall, was zu wütenden Eltern führte.
Der Islam-Dachverband Schura forderte Maßnahmen zur Verhinderung solcher Vorfälle und verzeichnete einen „Vertrauensverlust“. Um Sicherheit zu gewährleisten, wurde der Kindergarten von einem Sicherheitsdienst bewacht.
Die Staatsanwaltschaft prüft die Angelegenheit auf mögliche strafbare Handlungen.
