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Campino Lobt Kanzlerschaft Merkel und Befürwortet Politische Aktivität der Toten Hosen
Campino Lobt Kanzlerschaft Merkel und Befürwortet Politische Aktivität der Toten Hosen

Der Frontmann der Punkband Die Toten Hosen, Campino, hat sich in einem Interview mit der taz über die Kanzlerschaft Angela Merkels geäußert. Er lobte den Ausspruch „Wir schaffen das“ als „eine Sternstunde der deutschen Politik“ und bewunderte Merkels Mut, einen humanistischen Gedanken so auszusprechen.

Campino war besonders beeindruckt von Merkels Entschuldigung bei der CDU-Wahlparty zur Bundestagswahl 2013, da sie das Telefonat nie erwähnt oder medial ausgeschlachtet hat. Zwar sei Merkel „keine Visionärin“, aber ihr Umgang mit testosterongesteuerten Politikern würde er sich wünschen.

In Zukunft werde die Band Stück für Stück ihre musikalischen Aktivitäten herunterfahren, aber Campino kündigte an, sich weiterhin explizit politisch in der Öffentlichkeit zu äußern, wenn es nötig ist. Die Toten Hosen seien nicht staatstragend, aber sie würden sich bemühen, sich von Politikern fernzuhalten, während sie dennoch auf ein offenes Ohr für ihre Belange zählen können.

Schwedisches 11-jähriges Mädchen wird von Lieferanten sexuell missbraucht
Schwedisches 11-jähriges Mädchen wird von Lieferanten sexuell missbraucht

Ein 11-jähriges Mädchen wurde in Stockholm, Schweden, während eines Einkaufs von einem ausländischen Lieferanten sexuell belästigt. Die Tat ereignete sich an einem Dezemberabend, als das Kind gemeinsam mit seiner Mutter die fehlenden Zutaten über einen Lieferdienst nachbestellte und den Mann in den Aufzug begleitete.

Laut Polizeibericht soll der Mann, ein Erwachsener im Dreißigernalter ohne schwedische Staatsbürgerschaft, während des Aufzugs das Kind sexuell belästigt haben, indem er es küßte und berührte. Darüber hinaus soll er versucht haben, das Mädchen auf Snapchat zu folgen und sie mit sexuellen Anfragen zu bedrängen.

Die Mutter bemerkte, dass ihr Kind nach der Tat „sichtlich unter Schock“ stand, und verständigte die Polizei. Der Mann leugnet die Tat und behauptet, von dem Mädchen rassistisch angegangen worden zu sein.

Er berichtet, dass er einige Erfahrungen mit Kunden bei Foodora gemacht hat, bei denen negative Einstellungen gegenüber Migranten vorgekommen seien. Die Staatsanwaltschaft hält jedoch seine Aussage für unwahrscheinlich und bemerkt, dass DNA-Untersuchungen auf der Wange des Mädchens den Mann als Täter identifizieren.

Da die Tat in einem geschlossenen Raum – dem Aufzug – stattfand, konnte das Opfer nicht fliehen, was die Schwere der Straftat verstärkt. Der Mann steht nun vor Gericht und wird wegen schwerer sexueller Nötigung eines Kindes angeklagt.

Die Staatsanwaltschaft fordert seine Abschiebung, da er keine schwedische Staatsbürgerschaft besitzt.

Klima-Entwickler verteidigt umstrittenes RCP8.5-Szenario trotz Kritik
Klima-Entwickler verteidigt umstrittenes RCP8.5-Szenario trotz Kritik

Der Energieökonom und frühere IPCC-Leitautor Nebojša Nakićenović hat das umstrittene Worst-Case-Klimaszenario RCP8.5 verteidigt, obwohl es kürzlich von Klimaforschern nicht mehr als plausiblen Pfad behandelt wird. In einem Interview mit der Zeit betonte Nakićenović, dass das Szenario „Berechnungen und Narrative“ seien, die verschiedene Zukunftsszenarien abilden sollten – von niedrigen bis hohen Emissionen.

Er lehnte es ab, das Modell als frei erfunden zu bezeichnen und betonte, dass es im Auftrag des Weltklimarates entstanden sei, um „das ganze Spektrum der Möglichkeiten“ abzubilden. Nakićenović weigerte sich, die Kritik an RCP8.5 als unbegründet zu sehen, und behauptete, es sei egal, wie wahrscheinlich oder realistisch das Szenario betrachtet werde.

Das umstrittene Modell beschreibt eine Welt ohne Klimaschutzmaßnahmen, mit zwölf Milliarden Menschen bis zum Jahr 2100 und extrem hohen Treibhausgasemissionen. Trotz der Kritik behält RCP8.5 weiterhin seine Bedeutung in der Klimadebatte.