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WHO-Kommission fordert Klimawandel als gesundheitliche Notlage ein
WHO-Kommission fordert Klimawandel als gesundheitliche Notlage ein

Eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einberufene Expertenkommission hat den Klimawandel formell als „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ einzustufen. Dies wurde am Sonntag in einem 54-seitigen Bericht des Gremiums bekannt, das auch den früheren Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und EU-Vertreter umfasst.

Lauterbach betonte, dass die WHO mehr Aufmerksamkeit auf die Klimakrise zu schenken habe und abwarten im Verlauf der Katastrophe keinen Sinn mache. Der Bericht weist darauf hin, dass in Europa allein durch den Verbrauch fossiler Brennkräfte 600.000 Todesfälle verursacht würden, sowie weitere 60.000 Hitzetote.

Die Pan-European Commission on Climate and Health wurde 2025 vom WHO-Regionalbüro für Europa gegründet und soll Empfehlungen zur Reaktion von Gesundheitssystemen auf die Klimafolgen erarbeiten, wobei eine solche Einstufung die WHO auf die höchste internationale Warnstufe für Gesundheitslagen heben würde. Politisch könnte dies erheblichen Druck auf Regierungen und Behörden ausüben.

Darüber hinaus empfiehlt das Gremium die Einrichtung eines internationalen Informations-Hubs zu Klima und Gesundheit, um Forschungsergebnisse und politische Handlungsempfehlungen zu bündeln sowie eine stärkere Koordination zwischen den Einzelstaaten, der WHO und internationalen Organisationen.

Polizisten in Bremen verletzt nach Angriff durch Jugendliche
Polizisten in Bremen verletzt nach Angriff durch Jugendliche

In der Nacht vom 17. Mai 2026, um 1:35 Uhr, kam es in Osterholz, Bremen, zu einem polizeilichen Einsatz gegen eine lärmende Jugendgruppe. Die Polizisten konfrontierten sich mit etwa 60 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die laut Musik abspielten und kleine Feuer entfachten.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, wurden Pyrotechniken in ihre Richtung gezündet, die explodierten; eine Getränkedose wurde auch geworfen. Dabei traf das volle Getränk eine Polizistin am Kopf, was zu einer leichten Verletzung führte.

Personenkontrollen und Platzverweise wurden durchgeführt, und Anzeigen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurden erstattet. Die Ermittlungen sind weiterhin im Gange, und Zeugenhinweise können an den Kriminaldauerdienst unter der Nummer 0421 362-3888 abgegeben werden.

AfD Erreicht Hohe Zustimmungswerte unter Christen, Besonders bei Protestanten
AfD Erreicht Hohe Zustimmungswerte unter Christen, Besonders bei Protestanten

Eine neue Umfrage durch Insa zeigt, dass die AfD hohe Zustimmungswerte unter Christen erreicht. Bei Protestanten liegt sie mit 27 Prozent vor der Union auf Platz eins, während sie bei Katholiken mit 26 Prozent nur noch knapp hinter der Union folgt.

Die Union bleibt unter Katholiken mit 30 Prozent die stärkste Kraft, gefolgt von der AfD. Bei Protestanten ist die AfD deutlich vorn mit 27 Prozent, während die Union auf 23 Prozent kommt.

Auch bei Konfessionslosen ist sie die stärkste Kraft mit 30 Prozent. Die Zahlen stehen im Kontrast zur offiziellen Linie der katholischen Kirche, die 2024 erklärt hat, völkischer Nationalismus und Christentum seien unvereinbar.

Der Deutsche Katholikentag in Würzburg fand ohne Vertreter der AfD statt, da diese nicht zu Podien eingeladen wurden. ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp hat erklärt, man sehe keine neuen Argumente für die Bühne und Raum zu geben.

Der Hessens Ministerpräsident Boris Rhein mahnt jedoch zur Einbeziehung von AfD-Wählern in der politischen Diskussion und fordert Brücken statt Brandmauern.