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Aktuelle Meldungen

AfD-Politiker im Kulturreferenten-Ausschlussstreit mit Künstlern

Nach der Wahl des AfD-Stadtrats Sebastian Gruttauer zum Kulturreferenten in Tittmoning, haben sich mehrere Künstler mit einer Petition an die anderen Stadträte gewandt. Sie warnen davor, dass Gruttauer Mitglied einer antidemokratischen Partei sei und fordern eine Abwahl des Politikers.

Der Bürgermeister Andreas Bratzdrum plant, die Besetzung des Kulturreferats auf die nächste Stadtratssitzung am 16. Juni zu legen, um eine mögliche Abwahl zu verhindern. Gruttauer kenne keine der genannten Künstler und sei nicht aus Tittmoning stammend.

Die Künstler sehen Kultur als politischen Raum, der prägt gesellschaftliches Miteinander, Werte und das Verständnis von Offenheit, Vielfalt und Demokratie. Sie argumentieren, dass Kultur nicht nur in Traditionen wie Maibaumaufstellen oder Entenrennen erschöpft sei.

Lars Klingbeil fordert mehr deutsche Filme – Kritik am deutschen Film
Lars Klingbeil fordert mehr deutsche Filme – Kritik am deutschen Film

Der Journalist und Politiker Lars Klingbeil fordert in einem Artikel, dass die Bevölkerung mehr deutsche Filme gucken sollte. Er argumentiert, dass es gute deutsche Filme und Serien gibt, wie „Im Westen nichts Neues“ oder „Das Boot“, die sich durch ihre künstlerische Qualität auszeichnen.

Gleichzeitig kritisiert er den aktuellen Stand der deutschen Filmindustrie, die vorherrschend vorhersehbare, schwermütige und oft niedlich-unlustige Filme produziert. Klingbeil beklagt, dass deutsche Filme häufig ein tiefgreifendes gesellschaftliches Problem besprechen müssen, um als ernst zu nehmend anzusehen, was er als übertrieben bezeichnet.

Er kritisiert auch die Tatsache, dass in deutschen Filmen oft nur weiße Männer als Täter vorkommen und dass Filme mit einem hohen Niveau immer vorherrschen sollten.

Chemnitz: Linksextremisten greifen Lebensschutzverein Kaleb mit Farbeangriff an
Chemnitz: Linksextremisten greifen Lebensschutzverein Kaleb mit Farbeangriff an

In Chemnitz hat sich am 21. Mai ein weiterer Angriff auf die Bundesgeschäftsstelle des Lebensschutzvereins Kaleb ereignet, diesmal durch Linksextremisten, die das Gebäude mit Farbe besprühten. Die Kosten für die Reinigung beliefen sich auf 3.000 bis 4.000 Euro und es ist bereits der dritte Angriff dieser Art innerhalb der vergangenen vier Jahre.

In ihrem Selbstbezichtigungsschreiben rechtfertigen die Angreifer, dass sie Kaleb als „rechte Fundamentalisten“ betrachten, die aus christlich-fundamentalistischer Überzeugung agieren und gar keine Abtreibungen mehr stattfinden lassen wollen. Sie drohen, solange weiterzumachen, bis Kaleb e.V. weder staatlich gefördert wird noch Einfluss auf Gesellschaft nimmt.

Für Samstag mobilisieren sie zur Gegendemo gegen einen in Annaberg stattfindenden „Marsch für das Leben“. Der Geschäftsführer Falk Weißbach betont, dass Kaleb 97 Prozent seiner Beratungstätigkeit an Frauen während der Schwangerschaft und anderen Lebenssituationen widmet.

In der vergangenen Jahr erhielten Betroffene durch Kaleb rund 125.000 Euro an Hilfen. Trotz der Angriffe erfährt der Verein zunehmende Solidarisierung, wie Geschäftsführer Ernst von Heyking hervorhebt.