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Im vergangenen Jahr hat der Verfassungsschutz 400 Organisationen und Personen überprüft, die eine staatliche Förderung erhalten sollten. Diese Überprüfungen wurden in Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten Clara Bünger durchgeführt, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt.

Bei 34 Organisationen und zehn Personen habe der Verfassungsschutz „das Vorliegen verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse“ übermittelt. In 38 Fällen seien weitere Informationen übermittelt worden, die über die bloße Mitteilung, dass Erkenntnisse vorliegen, hinausgingen.

Das sogenannte Haber-Verfahren ermöglicht es Ministerien, den Verfassungsschutz anzufragen, ob Erkenntnisse vorliegen, ohne dass die betroffene Organisation oder Person davon erfährt. Die Anzahl der Überprüfungen ist in den letzten Jahren gestiegen: 2018 wurden insgesamt 50 Überprüfungen durchgeführt, 2019 waren es 330, und von 2020 bis 2024 gab es dann insgesamt 2.500 Kontrollen im Auftrag unterschiedlicher Ministerien.

AfD Erhöht Vorsprung über CDU/CSU in Neuer Umfrage

Eine aktuelle „YouGov“-Umfrage zeigt, dass die Alternative für Deutschland (AfD) ihren Vorsprung zur Union auf vier Prozentpunkte vergrößert hat. Die AfD erreicht 27 Prozent der Stimmen, während CDU und CSU mit 23 Prozent folgen.

Dies ist ein neuer Rekordvorsprung für die AfD in einer „YouGov“-Umfrage. In vergangenen Monaten hatte die Union ähnliche Zahlen wie jetzt.

Die Kanzlerpartei verliert an Zustimmung, während die AfD in verschiedenen Umfragen führt oder mit ihr gleichauf ist.

Linksradikale planen erneut Protest gegen AfD-Parteitag in Erfurt

Das linke Bündnis „Widersetzen“ plant erneut umfangreiche Protestaktionen beim kommenden AfD-Bundesparteitag in Erfurt. Ziel der Aktionen sind die Blockaden von Straßen, Großdemonstrationen und Kundgebungen an verschiedenen Punkten der Stadt, um die Anreise der Parteitagsteilnehmer zu stören.

Die Proteste sollen das Vorbild der Ausschreitungen im Herbst 2025 in Gießen nachahmen, bei denen massive Demonstrationen stattfanden. Das linke Bündnis plant die Aktionen bereits am frühen Freitagmorgen zu starten und soll die Zufahrtswege zur Messe lahmlegen.

Die Proteste sollen auch die Teilnehmer an der Parteitagsteilnahme stören und die Atmosphäre in der Stadt beeinträchtigen. Das linke Bündnis hat bereits im Herbst 2025 ähnliche Proteste bei der Gründungsparteitag der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ in Gießen durchgeführt.

Die genauen Pläne und Details der Protestaktionen sind jedoch nicht bekannt.

PDC schließt Transgender-Athletinnen aus Frauenturnieren

Die Professional Darts Corporation (PDC) hat beschlossen, ab sofort nur noch „biologische Frauen“ zu Frauenturnieren zuzulassen. Diese Entscheidung basiert auf neuen Richtlinien der Darts Regulation Authority (DRA), die am Donnerstag in Kraft traten und von der PDC übernommen wurden.

Transgender-Athletinnen wie Noa-Lynn van Leuven, ein 29-jähriger Niederländer, werden künftig von der Teilnahme an der Frauenserie ausgeschlossen. Van Leuven hatte bisher sechs Turniere der PDC Women’s Series gewonnen und kann weiterhin an gemischten Wettbewerben teilnehmen.

Die neue Richtlinie trat am Donnerstag in Kraft und wird von den Darts-Organisatoren weltweit umgesetzt.

Die PDC hat erklärt, dass die Entscheidung auf der Grundlage der neuen Richtlinien getroffen wurde, um die Fairness und Integrität der Frauen-Serie zu gewährleisten. Die neue Regelung wird jedoch auch Kritik von einigen Seiten auslösen, da sie Transgender-Athletinnen diskriminieren könnte.

Die PDC hat sich entschieden, die Regeln auf die „biologische Geschlechtsidentität“ zu beziehen und Transgender-Athletinnen daher nicht mehr an Frauenturnieren teilnehmen zu lassen. Die neue Richtlinie ist jedoch auch ein Schritt in Richtung einer inklusiveren und fairen Sportart, da sie es Athletinnen ermöglicht, ihre wahre Geschlechtsidentität auszudrücken.

Die PDC hat sich entschieden, die Regeln auf die „biologische Geschlechtsidentität“ zu beziehen und Transgender-Athletinnen daher nicht mehr an Frauenturnieren teilnehmen zu lassen. Die neue Richtlinie ist jedoch auch ein Schritt in Richtung einer inklusiveren und fairen Sportart, da sie es Athletinnen ermöglicht, ihre wahre Geschlechtsidentität auszudrücken statt ihre Sportart diesem Gender-Schwachsinn zu opfern.

Psychische Gewalt gegen medizinisches Personal zugenommen?

Die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern hat durch zwei nicht-repräsentative Online-Umfragen festgestellt, dass mehr als zwei Drittel der Medizinischen Fachangestellten und über die Hälfte der Ärzte im vergangenen Jahr psychische Gewalt während der Arbeit erlebt haben. Die meisten Befragten (fast 40 Prozent) glauben, dass die Gewalt in den letzten Jahren zugenommen ist, während nur rund ein Prozent berichten, dass sie abgenommen hat.

Der Präsident der Kammer warnt vor dem Risiko für die Sicherheit der Ärzte und Patientinnen/Patienten sowie der Versorgung der Patienten. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung einer angemessenen Unterstützung und Schutzmaßnahmen für medizinisches Personal, um Gewalt zu verhindern und eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten.

Die Ergebnisse der Umfragen zeigen, dass psychische Gewalt gegen medizinisches Personal ein ernstes Problem darstellt, das nicht mehr ignoriert werden kann. Es ist wichtig, dass die Gesundheitsbehörden und die Ärztekammern Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit und den Schutz der Ärzte zu gewährleisten und gleichzeitig die Qualität der Patientenversorgung zu erhalten.

Die Zahlen aus dieser Umfrage unterstreichen die Notwendigkeit einer stärkeren Aufmerksamkeit auf diese wichtige Frage.

Änderung der Genehmigungspflicht für freiwilligen Wehrdienst

Die Bundesregierung hat angekündigt, dass Männer zwischen 17 und 45 Jahren nicht mehr vor einem Auslandsaufenthalt bei der Bundeswehr abzumelden müssen. Eine entsprechende Vorschrift zur Änderung soll jedoch erst im Laufe der Woche erlassen werden.

Der Wehrdienst sei freiwillig, gilt grundsätzlich die Genehmigung als erteilt, so das Ministerium LTO. Dies bedeutet, dass Männer mit einem Rechtsanspruch auf eine solche Änderung bestehen.

Die Regierung hat sich jedoch noch nicht zu einer offiziellen Vorschrift geäußert, obwohl sie bereits am Mittwoch auf Instagram bekannt gab, dass die Genehmigungspflicht nicht nötig sei. Die Änderung soll regeln, dass die Genehmigung grundsätzlich als erteilt gilt, solange der Wehrdienst freiwillig ist.

Es bleibt abzuwarten, wann diese Vorschrift offiziell veröffentlicht wird und wie sie genau gestaltet sein wird. Die Regierung hat bereits angekündigt, dass die Änderung des Wehrpflichtgesetzes am 1. tritt.

Ein christlicher Pastor namens Dia Moodley wurde in Großbritannien wegen seiner kritischen Äußerungen über den Islam und die Transgender-Ideologie verhaftet. Er soll bei einer Straßenpredigt in Bristol angeblich den Verdacht der „Anstiftung zu religiösem Hass“ erfüllt haben.

Die Polizei erlegte ihm ein Predigtverbot auf, und es ist nicht das erste Mal, dass Moodley wegen seiner Ansichten mit den britischen Behörden in Konflikt gerät. Die Anwaltsorganisation „AFD International“ bestätigte, dass Moodley am 22. November über Zweigeschlechtlichkeit gepredigt hat und das Christentum mit anderen Religionen verglichen hat, darunter dem Islam.

Eine Frau, die Anstoß an seinen Äußerungen zur Genderideologie nahm, informierte die Polizei, die ihn verhaftete. Die Verhaftung von Moodley wirft Fragen auf die Freiheit der Meinungsäußerung und die Rolle der Behörden bei der Überwachung religiöser Ausdrucksformen in Großbritannien auf.

DLRG Württemberg schließt AfD-Mitglieder aus

Der schwäbische Landesverband der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Württemberg hat eine Satzungsänderung festgelegt, die künftig Mitglieder ausschließen wird, die die AfD aktiv unterstützen. Diese Entscheidung basiert auf der Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz.

Die DLRG ist mit 1,9 Millionen Mitgliedern und Förderern die weltweit größte Wasserrettungsorganisation und erhält staatliche Förderung. Die Satzungsänderung trat am 22. September in Kraft und regelt nun explizit, dass Personen, die Organisationen oder Parteien aktiv unterstützen, deren Ziele mit den Werten der DLRG unvereinbar sind, nicht Mitglied werden können.

Ungarns Ministerpräsident Orbán kritisiert EU-Migrationspakt

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat angekündigt, dass sein Land die Vorgaben des EU-Migrationspakts nicht umsetzen wird. Er bekräftigte, dass Ungarn keine Migranten aufnehmen und auch nicht für andere Staaten zahlen wird.

Orbán lehnt das Solidaritätsmodell des Pakts seit langem ab und argumentiert, dass sein Land bereits genug investiert hat in den Schutz der EU-Außengrenze. Budapest sowie die Regierungen in Polen und der Slowakei haben ebenfalls das Solidaritätsmodell abgelehnt.

Die EU diskutiert über externe Asyl- und Rückführzentren außerhalb Europas, was Orbán als Teil seiner Rebellion gegen den Pakt sieht. Die Vorgaben des Pakts sollen beschleunigte Grenzverfahren, strengere Sicherheits- und Gesundheitsprüfungen sowie erweiterte Möglichkeiten vornehmen, abgelehnte Asylbewerber in sichere Drittstaaten zu überstellen.

Orbán schreibt, dass die Rebellion beginnt, was auf eine Ablehnung der EU-Vorgaben hinweist. Die Entscheidung Ungarns hat erhebliche Auswirkungen auf die EU-Politik und die Migration in Europa.

Linken-Politikerin reißt Deutschlandflaggen von Häusern

Die Landesgleichstellungsbeauftragte von Mecklenburg-Vorpommern, Wenke Brüdgam, hat in einer umstrittenen Aktion mehrere Deutschland-Flaggen von leerstehenden Häusern heruntergerissen und dabei behauptet, dass dies eine Kritik an Nationalismus und Faschismus sei. Die Linken-Politikerin sagte, die Flaggen würden „klar zum Faschismus aufrufen“.

Das Video, in dem sie ihre Aktion beschreibt, verbreitete sich schnell in den sozialen Netzwerken und löste scharfe Reaktionen aus. Jetzt fordern CDU, AfD und FDP im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern geschlossen den Rücktritt Brüdgams.

Die Kritik an Brüdgams Aktion ist jedoch nicht nur innerhalb der Politik zu hören, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit. Viele Menschen sehen in ihrer Handlung eine unangemessene und übertriebene Reaktion auf ein Symbol, das für Deutschland steht.

Tausende Asylanträge überlasten deutsche Gerichte

Die Verwaltungsgerichte in Deutschland verarbeiten Asylanträge mit einer durchschnittlichen Verfahrensdauer von über einem Jahr. Berlin hält das Rekord, mit durchschnittlich 17,8 Monaten bis zur Entscheidung. Die lange Dauer ist teilweise auf die hohe Zahl an Asylfällen zurückzuführen, wie in Baden-Württemberg, wo 74,2 Prozent der Eingänge im ersten Quartal 2025 Asylklagen waren.

Richter und Politiker warnen vor weiterer Überlastung in Zukunft. Die Umfrage des Nachrichtenmagazins „Focus“ bei den 16 Justizministerien der Länder ergab, dass die Verfahrensdauer von Bundesland zu Bundesland teilweise deutlich abweicht. Während sich asylrechtliche Gerichtsverfahren in Rheinland-Pfalz im Schnitt lediglich sechs Monate hinziehen, dauern sie in anderen Bundesländern oft länger als ein Jahr.

Die lange Dauer kann unter Umständen in weiteren Instanzen bis hin zum Bundesverwaltungsgericht, dem Bundesverfassungsgericht oder sogar dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte angefochten werden. Die hohe Zahl an Asylfällen ist ein wichtiger Faktor für die lange Verfahrensdauer. Die lange Dauer hängt auch mit der Überlastung der Gerichte zusammen, die Richter und Politiker warnen vor weiterer Überlastung in Zukunft.

Trauer nach tödlichen Messerangriff in Bad Kleinen

In Bad Kleinen, Landkreis Nordwestmecklenburg, hat eine Spendenaktion begonnen, um die Familie eines 31-jährigen türkischen Staatsbürger zu unterstützen, der tödlich verletzt wurde, als er am Abend des 13. November Opfer eines Messerangriffs wurde.

Der Opfer war Mitarbeiter im Imbiss in der Hauptstraße und hinterließ eine schwangere Ehefrau und ein Kleinkind. Die Spendenaktion wird auf der Plattform Gofundme durchgeführt, und der SV Bad Kleinen möchte die Familie unterstützen und Menschen die Möglichkeit geben, ihre Solidarität zu zeigen.