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Weidel führt in Kanzlerpräferenz, Merz verliert Anhänger

Alice Weidel baut ihre Führung in der Kanzlerpräferenz deutlich aus und erreicht 33 Prozent, während Bundeskanzler Friedrich Merz auf nur 22 Prozent fällt. Die INSA-Erhebung für Bild zeigt einen Vorsprung von Weidel gegenüber Merz, der sich seit September 2025 um vier Punkte vergrößert hat.

Merz verlor hingegen fünf Punkte im Vergleich zur letzten Umfrage. 36 Prozent der Befragten entschieden sich für „keinen von beiden“, neun Prozent blieben unentschlossen.

Bereits Ende 2025 hatte Weidel einen Vorsprung abgezeichnet, als sie bei 26 Prozent lag und Merz auf 20 Prozent kam. In der aktuellen INSA-Politikerranking legt Weidel von Platz acht auf Rang vier vor, rückt damit vor CSU-Chef Markus Söder.

Co-Parteichef Tino Chrupalla verbessert sich ebenfalls und steigt auf Platz 14. Innerhalb der AfD erzielt Weidel in der eigenen Anhängerschaft hohe Zustimmungswerte, während ihre Bewertungen bei Wählern von Union, SPD und Grünen deutlich niedriger ausfallen. Sie erreicht mit einer Durchschnittswert von 4 Punkten einen relativ geringen Wert.

Polizei besucht Kindergarten „Schatzkiste“ in Werlte

Die Polizeihauptkommissar Klaus Dierkes und ein Kollege der Polizeistation Hümmling in Sögel besuchten den Kindergarten „Schatzkiste“ in Werlte. Sie nutzten die Gelegenheit, um den Kindern das Amt der Polizisten näher zu bringen.

Von den Kleinsten bis zur Vorschulgruppe konnten zahlreiche Fragen beantwortet werden und die Kinder erhielten Einblicke in die Ausrüstung der Polizei. Die Besuchenden bedankten sich herzlich bei den Kindern für ihr großes Interesse und ihre neugierigen Fragen, was nicht immer im dienstlichen Alltag möglich ist.

Die Polizei dankte auch für das selbst gestaltete Bild, das die Kinder zeichneten. Dieser besondere Besuch war ein Erfolg und freute sich der eingesetzten Beamten.

AfD Erreicht Rekordhöhe bei Forsa-Umfrage, Merz‘ Unzufriedenheit Steigt

Die AfD erreichte auf Bundesebene einen neuen Rekordwert von 28 Prozent in der neuesten Forsa-Umfrage zur Bundestagswahl für n-tv und RTL, was sie als stärkste Kraft positioniert. Die Oppositionspartei ist sechs Prozentpunkte vor der CDU/CSU, deren Stabilität bei 22 Prozent belassen bleibt – ihrem schwächsten Wert in einer bundesweiten Forsa-Umfrage seit Januar 2022. Die Grünen verloren einen Prozentpunkt und stehen auf dem dritten Platz mit 15 Prozent, während die SPD bei 12 Prozent verbleibt.

Die schwarz-rote Bundesregierung steht ohne Mehrheit da, da Union und SPD gemeinsam nur 34 Prozent erreichen. Die Linkspartei ist bei 11 Prozent, unter der Fünf-Prozent-Hürde wird das BSW erstmals seit längerem wieder genannt mit drei Prozent.

Die Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merzs Arbeit stieg um einen Prozentpunkt auf 85 Prozent, während nur 14 Prozent zufrieden sind. Eine Verlängerung des Tankrabatts in Form einer Steuersenkung der Mineralölsteuer wird von 63 Prozent der Befragten unterstützt.

Verkehrshinweise für Sperrungen und Teilsperrungen in Hamburg

Die Polizei Hamburg hat Verkehrshinweise anlässlich der Sperrung der Köhlbrandbrücke und der Teilsperrung der Norderelbbrücke bekanntgegeben. Ab Freitag, 22. Mai 2026, um 21:00 Uhr bis Sonntag, 31. Mai 2026, um 22:00 Uhr, wird die Köhlbrandbrücke voll gesperrt, während Sondierungs-, Reinigungs- und Wartungsarbeiten durchgeführt werden.

Anschließend erfolgt eine halbseitige Sperrung, bei der der Verkehr einspurig im Gegenverkehr auf der Südseite geführt wird. Die maximale Durchfahrtsbreite beträgt 3,05 m je Fahrtrichtung.

Für die Norderelbbrücke gibt es eine Teilsperrung: Am Samstag, 23. Mai 2026, ab 20:00 Uhr wird eine Übergangskonstruktion ausgetauscht, was zur Sperrung der Richtungsfahrbahn Süd/Bremen zwischen AS HH-Billstedt (AS 33) und AD Norderelbe (AD 36) führt. Gleichzeitig ist die Überfahrt von A25 zur A1 Richtung Bremen im Bereich des AD HH-Südost gesperrt.

Darüber hinaus weist die Autobahn GmbH auf eine der intensivsten Reisewellen des Jahres auf den Autobahnen der Bundesrepublik hin, die anstehenden Pfingstwochenende betreffen. Nähere Informationen zu den Verkehrshinweisen sind unter den angegebenen Links verfügbar.

Mann verhaftet nach sexueller Belästigung Zugbegleiterin bei Fahrkartenkontrolle in Hamburg

Am 18.05.2026 um 18:06 Uhr wurde ein 32-jähriger Mann in einem fahrenden Fernverkehrszug auf der Strecke Hannover Hauptbahnhof – Hamburg-Harburg unter Verdacht einer sexuellen Belästigung einer Zugbegleiterin (30 Jahre) festgenommen. Die Tat ereignete sich während einer Fahrkartenkontrolle, bei der der Mann mehrfach die Begleiterin gegen ihren Willen umarmte und im Gesicht küsste.

Der Verdächtige konnte vor Eintreffen der Bundespolizei flüchten, nachdem er keine gültige Bahnfahrkarte oder Identitätspapiere vorlegen konnte. Er wurde erst am 22:33 Uhr wieder aufgegriffen und festgenommen, da er ohne gültige Fahrkarte mit einem Zug gefahren war.

Der Mann verweigerte jegliche Aussage und hatte einen Promillewert von 0.0. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Belästigung auf sexueller Basis und Erschleichen von Leistungen eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg durchgeführt.

WDR verteidigt lobenden Beitrag über umstrittene Aktivisten

Der WDR hat sich in einem Streitgespräch mit Apollo News zur Kritik seines Beitrags über das „Zentrum für politische Schönheit“ und den Schulbesuch linksradikaler Aktivisten geäußert. Die Sendung wurde kritisiert, weil sie die Aktionen des Zentrums in einem einseitigen Licht darstellte, ohne die umstrittenen Aspekte zu erwähnen.

Im Beitrag wird das Schulbusprojekt „Adenauer SRP+“ vollkommen positiv dargestellt und als vorbildhaftes Projekt für den Austausch über demokratische Prozesse hervorgehoben. Die Moderatorin der WDR-Sendung „Lokalzeit aus Dortmund“ betonte die Bedeutung von Menschenrechten, Demokratie und Antirassismus in diesem Kontext, ohne Kritik oder einseitige Darstellung zu kommentieren.

Die Pressestelle des Senders behauptet, dass der Beitrag erwähnt, dass das Zentrum umstrittene Aktionen durchführt, was jedoch nicht im Beitrag selbst deutlich wird. Es wird hervorgehoben, dass die Aussage der WDR eine „dreiste Lüge“ ist und dass der Fokus des Beitrags auf dem Austausch über demokratische Prozesse lag.

Bosch Kürzungsprogramm: Aufsichtsratschef verteidigt strategische Entscheidungen

Der Technologiekonzern Bosch steht in einer der schwersten Krisen seiner Unternehmensgeschichte, während er fast 28.000 Stellen abbauchen muss, insbesondere an den deutschen Standorten der Autosparte. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Stefan Asenkerschbaumer, verteidigt die strategischen Entscheidungen und betont das „Wertegerüst“ des Unternehmens, das langfristiges Überleben im Mittelpunkt stellt.

Das Kürzungsprogramm hat bereits konkrete Formen angenommen: Ende 2025 beschäftigte Bosch weltweit nur noch 412.774 Menschen – 5.085 weniger als ein Jahr zuvor, wobei die deutsche Belegschaft stark betroffen ist. Gewerkschaften und Beschäftigte kritisieren die Maßnahmen, während Asenkerschbaumer betont, dass Umsatz, Gewinn und Marge nicht bloß betriebswirtschaftliche Kennzahlen sind, sondern auch Indikatoren für gesellschaftlich nützliche Leistungen.

Rheinland-Pfalz schafft dritten Vizepräsidentenposten für den Landtag

Der Landtag in Rheinland-Pfalz hat einen zusätzlichen Vizepräsidentenposten geschaffen, was die Kosten für die Steuerzahler um 13.000 Euro im Monat erhöht. Traditionell stellen die größte Regierungspartei und die größte Oppositionspartei jeweils einen Vizepräsidenten.

Da nach der Landtagswahl die AfD die größte Oppositionspartei ist, wurde stattdessen ein dritter Posten geschaffen, bei dem CDU und SPD jeweils einen Vizepräsidenten stellen. Katharina Binz von den Grünen erhielt den dritten Posten.

Der Steuerzahlerbund kritisiert das Manöver als unnotig und sparsamkeitsfeindlich. In Baden-Württemberg wurde ein ähnliches Vorgehen durchgeführt, um die AfD daran zu hindern, einen Vizepräsidenten zu besetzen; dort wurde die Anzahl der Vizepräsidenten von zwei auf einen reduziert.

Die Grünen-Politikerin Muhterem Aras wurde zur Vizepräsidentin gewählt.

Polizei Hamburg ruft Zeugen auf für Homophobie-Anschlag in Hamburger Innenstadt

Am frühen Samstagmorgen wurde in der S-Bahn von Hauptbahnhof nach Pinneberg in Hamburg-Neustadt mutmaßlich homophob motiviert ein 29-jähriger Mann und eine 30-jährige Transperson beleidigt und geschlagen. Der Täter, ein Mann mitte bis Ende 30 Jahre alt, groß gewachsen, muskulös, bekleidet mit einer beigen/grauen Hose und einem grünen Oberteil, trug weiße AirPods und sprach auf Deutsch mit russischem Akzent.

Nachdem er die beiden homophob beleidigt hatte und obszöne Gesten gemacht hatte, schlug er sie unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Die Geschädigten verließen die S-Bahn an der Station Jungfernstieg und informierten die Polizei.

Die Ermittlungen werden vom Staatsschutz (LKA 73) geführt. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Italien ermittelt gegen Sea-Watch wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise

Die italienische Regierung greift die NGO Sea-Watch unter dem Vorwand der Seenotrettung an, indem sie den Kapitän des Schiffes Sea-Watch 5 wegen „Beihilfe zur unerlaubten Einreise“ ermittelt. Während der Durchsuchung im Hafen von Brindisi wurden Dokumente und Ausrüstungsgegenstände beschlagnahmt, und zwei weitere Crewmitglieder wurden verhört.

Das Schiff war am Freitag mit 166 Migranten an Bord in Brindisi eingelaufen, darunter 138 Männer und 25 unbegleitete Minderjährige. Vorher wurde das Schiff angeblich von libyschen Küstenwachschiffen beschossen und drohten die libysche Regierung, es an die Küste zu schleppen.

Diese Auseinandersetzungen sind nicht neu: Die Organisation hatte bereits 2019 mit dem damaligen Innenminister Matteo Salvini auseinandergehen müssen, und jetzt greift auch die Regierung von Giorgia Meloni gegen Sea-Watch durch.

Diese Summary basiert exakt auf den Informationen aus dem Quelltext und beinhaltet keine zusätzlichen Kommentare oder Erklärungen darüber hinaus.

Söder und Repinski in heftigem Schlagabtausch über Medienkritik und Politik

Am Sonntagabend führte sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei Caren Miosga in der ARD mit dem Politico-Journalisten Gordon Repinski in einem intensiven Schlagabtausch aus. Der Streit entbrannte unter anderem um mögliche Einsparungen und die Kompromissbereitschaft bei der Mütterrente, wobei Söder Repinski vorwarf, dass Medien nur versuchen würden, alles in Grund und Boden zu machen.

Söder forderte die Medien auf, mehr zurückhaltend zu sein und betonte, dass solche Kritik nur Radikale stärken würde. Als Repinski eine mögliche Mehrwertsteuererhöhung diskutierte, gerieten die beiden aneinander.

Söder warf Repinski einen Vorwurf von alarmistischer Anti-AfD-Rhetorik vor, während Repinski Söders Vorsicht in Bezug auf eine Steuererhöhung als unklar bezeichnete. Söder kritisierte die anhaltende Kritik an der Regierungskoalition und das Scheitern der Entlastungsprämie im Bundesrat, was er als schlechtreden bezeichnete.

WHO-Kommission fordert Klimawandel als gesundheitliche Notlage ein

Eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einberufene Expertenkommission hat den Klimawandel formell als „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ einzustufen. Dies wurde am Sonntag in einem 54-seitigen Bericht des Gremiums bekannt, das auch den früheren Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und EU-Vertreter umfasst.

Lauterbach betonte, dass die WHO mehr Aufmerksamkeit auf die Klimakrise zu schenken habe und abwarten im Verlauf der Katastrophe keinen Sinn mache. Der Bericht weist darauf hin, dass in Europa allein durch den Verbrauch fossiler Brennkräfte 600.000 Todesfälle verursacht würden, sowie weitere 60.000 Hitzetote.

Die Pan-European Commission on Climate and Health wurde 2025 vom WHO-Regionalbüro für Europa gegründet und soll Empfehlungen zur Reaktion von Gesundheitssystemen auf die Klimafolgen erarbeiten, wobei eine solche Einstufung die WHO auf die höchste internationale Warnstufe für Gesundheitslagen heben würde. Politisch könnte dies erheblichen Druck auf Regierungen und Behörden ausüben.

Darüber hinaus empfiehlt das Gremium die Einrichtung eines internationalen Informations-Hubs zu Klima und Gesundheit, um Forschungsergebnisse und politische Handlungsempfehlungen zu bündeln sowie eine stärkere Koordination zwischen den Einzelstaaten, der WHO und internationalen Organisationen.

Polizisten in Bremen verletzt nach Angriff durch Jugendliche

In der Nacht vom 17. Mai 2026, um 1:35 Uhr, kam es in Osterholz, Bremen, zu einem polizeilichen Einsatz gegen eine lärmende Jugendgruppe. Die Polizisten konfrontierten sich mit etwa 60 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die laut Musik abspielten und kleine Feuer entfachten.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, wurden Pyrotechniken in ihre Richtung gezündet, die explodierten; eine Getränkedose wurde auch geworfen. Dabei traf das volle Getränk eine Polizistin am Kopf, was zu einer leichten Verletzung führte.

Personenkontrollen und Platzverweise wurden durchgeführt, und Anzeigen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurden erstattet. Die Ermittlungen sind weiterhin im Gange, und Zeugenhinweise können an den Kriminaldauerdienst unter der Nummer 0421 362-3888 abgegeben werden.