Die muslimische Journalistin Khola Maryam Hübsch hat sich bei Markus Lanz gegen ein Verbot von Kopftüchern für Mädchen ausgesprochen. Sie argumentierte, dass es „theologisch nicht vorgeschrieben“ sei und betonte die verfassungsmäßige Religionsfreiheit.
Hübsch wehrte ab, dass sie das Kinderkopftuch verbieten würde, sondern forderte stattdessen pädagogische Überzeugungsarbeit und Elterngespräche. Sie sprach sich auch gegen ein Fastenverbot für Kinder während des Ramadan aus, da sie selbst Kinder in der Schule fasten lässt, wenn es keine Klausuren gibt.
Hübsch kritisierte die Verdachtskultur, die durch kritische Berichterstattung über islamische Vereine entsteht und potentiell zu Radikalisierung führen könnte. Lanz hingegen sah in Islamisten eine Möglichkeit, gegebene Rechte unvorstellbar spektakulär auszunutzen.
