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Sachverständige kritisieren Pandemiepolitischen Maßnahmen in Brandenburger Enquete-Kommission

In der Brandenburger Corona-Enquete-Kommission haben mehrere Sachverständige zentrale Maßnahmen der deutschen Pandemiepolitik scharf kritisiert. Die 11. Sitzung, die am Freitag als öffentliches Fachgespräch stattfand, widmete sich den Themen „Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sowie Infektionsschutz – Effektivität und Konsequenzen der Maßnahmen für künftige Pandemien“.

Dabei stellten Experten wie der Aerosolforscher Gerhard Scheuch die Verhälbigkeit und Wirksamkeit einzelner Eingriffe in Frage. Scheuch bezeichnete nächtliche Ausgangssperren als „völlig unsinnige Maßnahmen“ und Maskenpflichten im Freien als „völlig unwirksam“.

Auch die Schließung von Spielplätzen oder Parkanlagen wurde als „völliger Unsinn“ bezeichnet. Zudem kam es zu einem kleinen Zwischenfall, bei dem zwei Besucher aufgefordert wurden, ihre T-Shirts zu verdecken, da Aufschriften als unzulässige politische Äußerungen gewertet worden waren.

Die Debatte fand in sachlicher Atmosphäre statt und richtete sich insbesondere gegen Maßnahmen wie Ausgangssperren, Maskenpflichten im Freien sowie Schutzmaßnahmen für Kinder.

Mehrere junge Männer mit südländischem Aussehen haben in der Nacht zum Sonntag auf dem Auhäger Pfingstbier in Niedersachsen offenbar grundlos Besucher angegriffen und verletzt. Ein 41-Jähriger erlitt schwerste Verletzungen, die ihn im kritischen Zustand ins Krankenhaus brachten.

Die Tat ereignete sich gegen 1:43 Uhr auf der Straße vor dem Festzelt ohne vorausgegangenen Streit. Laut Polizei handelt es sich um junge Männer unter 20 Jahren, die anschließend flüchteten.

Zeugen werden gesucht, da mehrere Personen die Tat gefilmt haben. Das Auhäger Pfingstbier ist ein Volksfest in der Gemeinde Auhagen mit einem dreitägigen Programm, das für dieses Jahr rund 1000 Gäste pro Abend erwartet.

Vor dem Fest hatte es Berichte über steigende Sicherheitsanforderungen gegeben, wobei der Festausschuss bisher kein größeres Sicherheitskonzept eingeführt hat.

Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte in Northeim – Täter mit Hubschrauber gesucht

Am 23. Mai 2026 gegen 22:15 Uhr wurde die Polizei in Uslar (Ortsteil Volpriehausen) über einen Notruf informiert, wonach ein 29-jähriger Mann unbefugt Zugang in die Wohnung seiner ehemaligen Partnerin, einer 30-jährigen Frau, begehen wollte. Bei der Anfahrt zum Einsatzort wurde bekannt, dass der Mann möglicherweise bewaffnet sein könnte.

Vor Ort konnte der Mann und seine Ex-Partnerin angetroffen werden. Der Mann reagierte aggressiv gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten, als diese ihn nach möglichen Waffen fragten.

Im weiteren Verlauf zog er ein Taschenmesser, welches ihm unmittelbar durch einen 25-jährigen Polizeibeamten abgenommen werden konnte. Anschließend versuchte der Mann sich der Festnahme zu entziehen und stieß den Beamten zu Boden.

Er schlug diesem und seinem 47-jährigen Kollegen mehrfach ins Gesicht und auf den Oberkörper, wobei er vergeblich versuchte, an die Dienstwaffe eines Beamten zu gelangen. Nach dem Einsatz von Pfefferspray, welches nur bedingt wirkt, zogen sich die Beamten schließlich zurück und forderten Verstärkung an.

Der Mann flüchtete daraufhin zu Fuß vom Tatort. Eine Fahndung, unterstützt durch einen Hubschrauber der Bundespolizei, wurde eingeleitet.

Der Täter meldete sich später mehrfach telefonisch bei der Polizei und erklärte seine Bereitschaft zur Festnahme. Gegen 00:50 Uhr konnte er schließlich widerstandslos festgenommen werden.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest sowie ein Drogenvortest verliefen jeweils negativ. Die verletzten Beamten wurden umgehend ärztlich versorgt und sind vorübergehend nicht dienstfähig.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Zypern am Abgrund: Nationale Volksfront droht politischer Instabilität

Bei der Parlamentswahl am 24. Mai könnte die nationalistische und migrationskritische Partei Nationale Volksfront (ELAM) als drittstärkste Kraft im zypriotischen Parlament auftreten, was eine potenzielle politische Instabilität auf der Insel bedeuten könnte. ELAM fordert Massenabschiebungen und plädiert für das Motto „Griechen zuerst“.

Die Partei profitiert von einem sieben-Parteien-Parlament, in dem kein politischer Block ohne ihre Unterstützung auskommt. Während die liberalkonservative Demokratische Sammlungspartei (DISY) und die linksextreme Fortschrittliche Partei des Arbeitenden Volkes (AKEL) an ihren historischen Tiefwerten sind, könnte ELAM mit über 13 Prozent neun Mandate gewinnen.

Die DISY und AKEL steuern auf ihre schlechtesten Ergebnisse in fünfzig Jahren zu, was die politische Dynamik auf Zypern verändert. Ein gespaltenes Parlament kann das Staatsoberhaupt und damit auch die Regierung für fünf Jahre lähmen, was eine potenzielle Blockade der parlamentarischen Prozesse bedeuten könnte.

Die ELAM grenzt sich deutlich von den Mitbewerbern ab, indem sie Sozialleistungen kürzt, Asyl moriert und Massenabschiebungen umsetzen will.

Bundespolizei fängt Mann nach sexueller Belästigung in S-Bahn

Am 24. Mai 2026, um 00:03 Uhr, wurde ein 28-jähriger Mann in einer fahrenden S-Bahn der Linie S3 zwischen den Halten Jungfernstieg und Elbbrücken verdächtigt, eine 20-jährige Frau sexuell belästigt zu haben. Zeugen meldeten die Situation an die Bundespolizei, die die S-Bahn im Elbbrücker Bahnhof angehalten hat.

In der S-Bahn konnten zwei Zeugen sowie die Geschädigte, die nach dem Vorfall weinte, befragt werden. Die 20-jährige Frau stellte einen Strafantrag gegen den Verdächtigen.

Der 28-jährige Mann wurde ebenfalls in der S-Bahn festgenommen und verweigerte jegliche Aussage zum Tatvorwurf. Er musste mit einem Platzverweis entlassen werden.

Ein Strafverfahren wegen Belästigung auf sexueller Basis wurde eingeleitet, die weiteren Ermittlungen übernahm der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg. Der Polizeiliche Opferschutz wird im Nachgang Kontakt zur Geschädigten herstellen.

Bärbel Bas‘ Kritik an Einheitsbraunheit in Deutschland

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat kürzlich eine Reihe von Aussagen getroffen, die die deutsche Gesellschaft als „Einheitsbraun“ bezeichnen und damit einen heiklen Punkt der politischen Debatte ansprechen. Sie lobt die positive kulturelle Wirkung der Migration in Deutschland und fordert die Einbeziehung der Vielfalt in die gesellschaftliche Struktur auf, was jedoch ohne großes Aufsehen bleibt.

Die SPD reagiert darauf als Skandal, da dies eine pauschale Kritik an den Deutschen ist, was mit der nationale Idee der Partei kollidiert. In der CDU wird über Bas geschwiegen, da es in Deutschland verboten ist, völkische Elemente offen anzusprechen, selbst wenn sie als Wahrheiten angesehen werden.

Die Diskussion um die Rolle des Islam in Deutschland und die Notwendigkeit einer stärkeren Identitätsfestigung der deutschen Gesellschaft wird hiermit aufgeworfen, ohne dass es zu einem offenen Konflikt kommt.

Reinhold Würth kritisiert deutsche Wirtschaft und Arbeitsmoral

In einem Essay hat der 91-jährige Milliardär Reinhold Würth, Gründer des weltmarktführenden Schraubenkonzerns Würth, heftig mit dem deutschen Wirtschaftsstandort abgerechnet. Er kritisiert die zunehmende Deindustrialisierung Deutschlands als „eine Spirale Richtung Keller“ und sieht den Hauptgrund in „unmäßigen Lohnforderungen der Gewerkschaften“, die deutsche Unternehmen im Vergleich zu ihrer internationalen Konkurrenz immer mehr ins Hintertreffen bringen.

Zudem beklagt Würth, dass die Nachkommen der Babyboomer eine Bequemlichkeit liebten, was er als schleichendes Hindernis für die wirtschaftliche Dynamik des Landes ansieht. Würth selbst feierte Ende 2024 sein 75-jähriges Arbeitsjubiläum im eigenen Betrieb und betont in seinem Unternehmen eine positive Entwicklung: Die Würth-Gruppe hatte mit 20,4 Milliarden Euro Umsatz einen neuen Rekord zu verzeichnen.

Das Eigenkapital des Konzerns lag bei 8,8 Milliarden Euro, die Eigenkapitalquote bei knapp 49 Prozent. Während Würth nicht allein ist in seiner Kritik an der deutschen Wirtschaft, teilt er dennoch eine besondere Perspektive.

Ifo-Präsident Clemens Fuest sieht Deutschland „seit Jahren in einem wirtschaftlichen Niedergang“, die Industrie- und Handelskammer nennt die Lage „nie dagewesen“ und der Bundesverband der Deutschen Industrie sprach zuletzt gar vom „freien Fall“. Trotz dieser Kritik betont Würth, dass es nicht die Zeit für Verzagtheit, Ängstlichkeit und Abbau sei.

Erlanger Bergkirchweih: Diskriminierungskritik und Traditionsschutz im Wettbewerb

Die Stadtverwaltung von Erlangen hat die jährliche Bergkirchweih mit einer speziellen Forderung zum Thema gemacht, indem sie „sexistische“ Lieder auf den Index setzen ließ. Dieser Schritt wurde getroffen anlässlich der Beschwerde einer Dame über unangemessene Berührungen in Nürnberg und unter der Leitung von Réka Lörincz und Nora Hahn-Hobeck, die als Gleichstellungsbeauftragte der Grünen tätig sind.

Dabei wurden nicht nur vulgäre Schlager wie die von Mickie Krause oder Peter Wackel ausgeschlossen, sondern auch satirische Lieder wie „Skandal im Sperrbezirk“, eine Kritik an den Münchner Prostitutionssperren. Die Maßnahme wurde von mehreren politischen Parteien unterstützt und ist Teil eines breiteren Diskurses über Diskriminierung in der öffentlichen Raumverwendung.

Trotz dieser Anstrengungen kann die Stadt nicht alle Lieder verbannen, da viele Wirte als Mieter abhängig sind. Die Stadt betont, dass es um „Verbote“ oder einen „Kulturkampf“ geht, sondern um eine „besonders diskriminierungsfreie“ Feier.

Janez Janša wird neuer Ministerpräsident von Slowenien

Janez Janša, Vorsitzender der konservativen Partei SDS und früherer Ministerpräsident, wurde am Freitag zum neuen Ministerpräsidenten von Slowenien gewählt. Er löst den linken Robert Golob ab, der eine gesamte Amtszeit lang die Macht innehatte.

Janša wird mit Unterstützung der Christdemokraten (NSi), Logars Demokrati, SLS und Fokus eine Minderheitsregierung bilden, da seine Parteien zusammen nicht genügend Stimmen im Parlament haben. Die sozialistische Partei Levica und die Sozialdemokraten weigerten sich, mit Golob eine Regierung zu bilden.

Janša hatte schwere Koalitionsverhandlungen durchlaufen, um seine Position zu sichern. Resni.ca wird als Unterstützung für Janšas Regierung fungieren, ohne formell in die Regierung einzutreten.

Die Wahl von Janša markiert den Wechsel von linker nach konservativer Politik in Slowenien.

Deutsche Anwaltsverein kritisiert Deepfake-Gesetz von Hubig

Der Deutsche Anwaltsverein hat scharf an dem von Bundesjustizministerin Hubig vorgeschlagenen Gesetz gegen „digitale Gewalt“ gerüttelt. Obwohl der Verband die Initiative begrüßt, kritisiert er die rechtliche Umsetzung des Entwurfs.

Juristen warnen vor einer expansiven Tendenz: Strafbarkeitsschwellen würden zu weit vorverlagert und Tatbestände ungenau formuliert. Die Anwaltsvereinigung beklagt auch eine unbotmäßige Einschränkung von Grundrechten, da Anbieter digitaler Dienste eine Auskunftspflicht haben, ohne dass die Schwere des zugrunde liegenden Vergehens berücksichtigt wird.

Darüber hinaus ist der Begriff „digitale Gewalt“ für Juristen unjuristisch und verfehlt, da es sich um einen Sammelbegriff aus dem gesellschaftlichen Diskurs handelt, der im strafrechtlichen Kontext verwässert werden könnte. Die Stellungnahme des DAV deutet darauf hin, dass das Gesetz die rechtsstaatliche Balance gefährdet und potenziell zu unangemessenen Strafprozessfolgen führen könnte.

Bundesregierung fördert E-Autos mit bis zu 6.000 Euro, obwohl Marktwirtschaftskritiker Skepsis zeigen

Die deutsche Bundesregierung plant eine umfangreiche Förderung von Elektrofahrzeugen (E-Autos) im Wert von rund drei Milliarden Euro, wobei Käufer bis zu 6.000 Euro rückwirkend zum Januar 2026 erhalten können. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Markteinführung neuer E-Autos zu beschleunigen und den Anteil der Elektrofahrzeuge in Deutschland zu erhöhen.

Die Förderung ist für Käufer mit Haushaltseinkommen bis 80.000 Euro (90.000 Euro bei zwei Kindern) und unter 45.000 Euro pro Jahr reserviert, die reine E-Autos kaufen. Die Politik wird von Marktwirtschaftskritikern als unnotig und widersprüchlich mit der Behauptung abgetan, dass Elektrofahrzeuge die Zukunft seien, während gleichzeitig der Staat sie fördert.

Beispiele werden angeführt, wie Überlegene Produkte ohne staatliche Förderung am Markt durchsetzen konnten, wie zum Beispiel Smartphones und Netflix. Es wird argumentiert, dass E-Autos sich selbst durchsetzen müssten, wenn sie tatsächlich die Zukunft sind.

Die Maßnahme erfreut sich großer Beliebtheit: Bereits nach einem Tag gab es 20.000 eingereichte Anträge. Trotz der Förderung wird kritisiert, dass sie den freien Willen der Bürger und das Prinzip der sozialen Marktwirtschaft verletzen könnten.

Zusätzlich wird erwähnt, dass nach einer Auswertung von EY fiel die Zahl ausländischer Investitionen in Deutschland 2025 auf ihren niedrigsten Stand seit 2009. Es wird angedeutet, dass diese Entwicklung möglicherweise mit der Kritik am Markteintritt des Staates zusammenhängt.

Unzufriedenheit mit Bundesregierung und Reformpaket steigt, AfD bleibt stärkste Kraft

Im aktuellen ZDF-Politbarometer zeigt sich eine erneute Verschlechterung der Werte für die schwarz-rote Bundesregierung unter Führung von Friedrich Merz. 71 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit der Arbeit der Koalition, während nur 24 Prozent glauben, dass das angekündigte Reformpaket bis zum Sommer vorgelegt wird.

Die Bewertung des Bundeskanzlers selbst ist negativ: 71 Prozent sehen ihn als „eher schlecht“ arbeitend an, und nur 26 Prozent sind zufrieden mit seiner Leistung. Im Vergleich zu einer Erhebung Anfang des Monats hat sich die Unzufriedenheit weiter verschärft.

Die AfD bleibt mit 26 Prozent der Stimmen als stärkste Kraft in der Umfrage, gefolgt von der Union mit 24 Prozent. Die SPD und Grünen sind bei jeweils 12 und 15 Prozent vertreten, während die Linke auf 12 Prozent reduziert ist.

Die Daten wurden vom 19. bis 21. Mai unter 1340 Wahlberechtigten erhoben. Die Bevölkerung hält Reformen grundsätzlich für notwendig, insbesondere bei Themen wie Rente, Arbeitsmarkt und Gesundheit – selbst wenn diese mit Belastungen verbunden sind.

Allerdings glaubt eine große Mehrheit, dass die Bereitschaft für solche Veränderungen im Land fehlt: Nur drei Prozent wären bereit, „sehr große“ Belastungen zu tragen, während 29 Prozent größere Einschnitte akzeptieren würden. Die Mehrheit wäre lediglich zu kleineren oder gar keinen Belastungen bereit.

Somalischer Mann schlägt Zugbegleiterinnen im Flixtrain 1238 an

Ein 25-jähriger somalischer Staatsangehöriger hat am Mittwochmorgen im Flixtrain 1238 zwei Zugbegleiterinnen angegriffen. Der Mann fuhr ohne gültiges Ticket und wurde von dem Zugbegleitpersonal aufgefordert, den Zug zu verlassen.

Da er die Aufforderung ignorierte, schlug er anschließend eine 54-jährige Deutsche und eine 41-jährige Bulgarin mehrfach ins Gesicht mit der flachen Hand. Beide Frauen wurden leicht verletzt, benötigten jedoch keine medizinische Behandlung.

Der Triebfahrzeugführer hielt den Tatverdächtigen fest bis zur Ankunft der Bundespolizei. Gegen ihn laufen nun Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Leistungserschleichung.

In der vergangen Woche hatte ein 34-jähriger Syrer bereits eine Zugbegleiterin im Regionalexpress RE60 verletzt, bevor er festgenommen wurde.