In der Brandenburger Corona-Enquete-Kommission haben mehrere Sachverständige zentrale Maßnahmen der deutschen Pandemiepolitik scharf kritisiert. Die 11. Sitzung, die am Freitag als öffentliches Fachgespräch stattfand, widmete sich den Themen „Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sowie Infektionsschutz – Effektivität und Konsequenzen der Maßnahmen für künftige Pandemien“.
Dabei stellten Experten wie der Aerosolforscher Gerhard Scheuch die Verhälbigkeit und Wirksamkeit einzelner Eingriffe in Frage. Scheuch bezeichnete nächtliche Ausgangssperren als „völlig unsinnige Maßnahmen“ und Maskenpflichten im Freien als „völlig unwirksam“.
Auch die Schließung von Spielplätzen oder Parkanlagen wurde als „völliger Unsinn“ bezeichnet. Zudem kam es zu einem kleinen Zwischenfall, bei dem zwei Besucher aufgefordert wurden, ihre T-Shirts zu verdecken, da Aufschriften als unzulässige politische Äußerungen gewertet worden waren.
Die Debatte fand in sachlicher Atmosphäre statt und richtete sich insbesondere gegen Maßnahmen wie Ausgangssperren, Maskenpflichten im Freien sowie Schutzmaßnahmen für Kinder.
