Die AfD hat in einer neuen INSA-Umfrage mit 28 Prozent die stärkste Kraft im Parlament bestätigt und ihren Vorsprung gegenüber der Union von 26 bis 27 Prozent auf 28 Prozent vergrößert. Die Union erreicht 24 Prozent, während die SPD nur 14 Prozent, die Grünen 13 Prozent und die Linke 11 Prozent erzielen.
BSW und FDP scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde. Eine Fortsetzung des Regierungsbündnisses zwischen Union und SPD wäre rechnerisch nicht mehr möglich, da sie gemeinsam nur 38 Prozent erreichen würden.
Neuwahlen wären für die Union ein erhebliches Risiko, was den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zuletzt abgelehnt hat, falls der Bundeskanzler eine Vertrauensfrage stellen und verlieren sollte. Seit Mitte April hat sich das Kräfteverhältnis zwischen AfD und CDU/CSU praktisch umgekehrt, während die Union ihren Anteil von 28,5 Prozent im Februar 2025 auf 24 Prozent reduziert hat.
