Die Christdemokratische Union (CDU) in Mecklenburg-Vorpommern widerspricht sich einer Verfassungsänderung, die die Rechte der AfD-Opposition einschränken würde. Dies steht im Gegensatz zu den Plänen der rot-roten Koalition unter SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die nach dem Vorbild Sachsen-Anhalts eine Reform vor der Landtagswahl im September anstrebt.
Die CDU-Fraktionsvorsitzende Daniel Peters kritisiert die Nervosität des Augenblicks und fordert stattdessen das Vertrauen der Bürger zur Stärkung der Demokratie-Resilienz. Die SPD versucht, das Thema Verfassungsänderung und die Bedrohung durch die AfD für ihren Wahlkampf zu instrumentalisieren, um einen „Polarisierungswahlkampf“ zwischen SPD und AfD zu initiieren.
Die CDU befürchtet, unter die Räder der SPD zu geraten.
