Die EU-Kommission plant Maßnahmen zur Verhinderung, dass Jugendliche mithilfe von Virtual Private Networks (VPNs) die Altersverifikations-App umgehen können. EU-Vizekommissionspräsidentin Henna Virkkunen hat bereits angedeutet, dass das Problem der VPNs adressiert werden wird.

Die Verifikation soll mittels einer EU-eigenen App erfolgen und bis zum Jahresende in allen Mitgliedstaaten übernommen werden. Virkkunen betonte, dass es schwierig sei, technologische Lösungen zu finden, die dies verhindern, da derzeit keine Altersüberprüfung existiert.

Die hauseigene Verifikations-App soll in wenigen Monaten in der ganzen EU ausgerollt werden und darauf geachtet werden, dass sie nicht umgangen werden kann. Es wird darauf hingewiesen, dass bislang VPN-Anbieter in rechtlichen Grauzonen handeln, obwohl ihre Nutzung oft zu Verstößen gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen führt.