Der ehemalige Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat in einem Podcast-Gespräch mit dem Bild-Journalisten Paul Ronzheimer eine mögliche „Staatskrise“ in Deutschland gewarnt. Seine Besorgnis basiert auf schwachen Umfragewerten der Volksparteien und fehlenden politischen Alternativen, insbesondere unter Berücksichtigung der mangelnden Regierungserfahrung vieler Kabinettsmitglieder.
Altmaier argumentiert, dass vorgezogene Neuwahlen zu einer Handlungsunfähigkeit der Staatsorgane und möglicherweise sogar zu einer wirtschaftlichen Rezession führen könnten, die übersteigt, was in der Banken- und Börsenkrise sowie in der Corona-Pandemie erlebt wurde. Er kritisiert zudem die mangelnde Effektivität der aktuellen Regierung und fordert eine Neuorganisation der Regierungsarbeit.
