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Roma in Gelsenkirchen: Vermieter nutzen Armut für Immobilienwirtschaft

In Gelsenkirchen, einer der ärmsten Städte Deutschlands, werden Schrottimmobilien gezielt an Roma aus Bulgarien und Rumänien vermietet. Die Vermieter nutzen verschiedene Werbemittel wie Flugblätter und Social-Media-Kampagnen, um die Roma aus ihrer Armut in Osteuropa nach Gelsenkirchen zu locken.

Die Eigentümer der Schrottimmobilien sind oft türkische oder arabische Personen mit ungreifbarem Status, da sie sich in Deutschland nicht greifbar machen und ihre Adressen im Ausland haben. Um die Wohnungen finanzieren zu können, sind die Roma meist auf das Jobcenter angewiesen, um Sozialleistungen zu erhalten.

Vermieter bevorzugen familienreiche Roma, da dies zu höheren Sozialleistungen führt und damit zu höhere Mieteinnahmen. AfD-Politikerin Enxhi Seli-Zacharias hat unkonventionell mit der Armutsmigration aus Osteuropa umgegangen.

Sie ging in den Gelsenkirchener Ortsteil Ückendorf, wo viele Roma leben, und forderte die Bewohner zum Aufräumen und Saubermachen auf. Seli-Zacharias behauptet, ihre Aktion sei eine Hilfestellung für die Menschen vor Ort, aber sie hat damit den Vorwurf des Antiziganismus eingeholt.

Die AfD ist in Gelsenkirchen stark vertreten, wo sie bei der letzten Wahl zum Stadtrat 29,9 Prozent der Stimmen erhielt. Die SPD kam mit 30,4 Prozent knapp vor ihnen an.

CDU-Essen Ziel neuer Farbattacke; Politiker fordert Strafanzeige

Die CDU-Essen ist erneut Ziel einer politisch motivierten Sachbeschädigung, bei der unbekannte Täter mit roter Farbe und Gewaltaufrufen das Büro des CDU-Kreisverbands markiert haben. Der Essener CDU-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer vermutet linksextremistische Kräfte hinter der Tat und kündigte an, Strafanzeige zu erstatten.

Dies ist nicht das erste Vorfall dieser Art; im Jahr 2025 gab es bereits fünf vergleichbare Sachbeschädigungen rund um die CDU-Geschäftsstelle, meist in den Wochen vor Wahlen. Hauer vermutet möglicherweise eine gemeinsame Tätergruppe hinter den Vorfällen und betont, dass Demokratie von Argumenten lebt – nicht von Sachbeschädigungen.

Die CDU kämpfe weiter für ihre Überzeugungen und lasse sich nicht einschüchtern.

Finanzkrise in Deutschland verstärkt Verteilungskämpfe zwischen Produktivem und Unproduktivem

Deutschland steht vor einer veritablen Finanz- und Wirtschaftskrise, die sich durch verschärfte Verteilungskämpfe ausprägt. Diese Krise hat nicht nur wirtschaftliche Folgen, sondern auch soziale Konsequenzen, da der konstante Anteil des Bruttoinlandsprodukts (BIP) an Transferempfänger-Teile des Landes zu Lasten des produktiven Teils gezahlt wird.

Produktive Tätigkeiten sind in der privaten Wirtschaft hauptsächlich durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen, die das volle Risiko des Wirtschaftslebens tragen müssen. Im Gegensatz dazu zählen als nicht-produktiv gesehen die Tätigkeiten von Beamten und öffentlich Bediensteten, die in der Regel auf allgemeinen Steuern, Beiträgen und Zwangsgebühren finanziert werden.

Diese Arbeit ist oft verwaltungstechnisch bedingt und trägt nicht zur Wertschöpfung bei. Ein weiterer Aspekt sind sogenannte „Bullshit-Jobs“, die als völlig sinnlos und entbehrlich bezeichnet werden.

Die privatrechtliche und wirtschaftspolitische Debatte um diese Tätigkeiten wird hier dargestellt, ohne dass eine eindeutige Klassifizierung erfolgt.

Richterbund-Chef fordert Abschaffung von Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaften

Der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Richterbundes, Sven Rebehn, hat in einem Interview mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) die Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaften kritisiert. Rebehn betont, dass diese Befugnis bisher kein großes Problem darstellte, da die Politik verantwortungsvoll damit umging.

Allerdings befürchtet er, dass eine mögliche Regierung der AfD zu einem unverantwortlichen Umgang mit diesen Befugnissen führen könnte. Rebehn argumentiert, dass nach geltendem Recht Ministerien in konkrete Strafverfahren hineinregeln können und dies die Unabhängigkeit der Justiz gefährden könne.

Um diese Gefahr zu bekämpfen, fordert er die Abschaffung des Einzelfall-Weisungsrechts der Ministerien für konkrete Strafverfahren. Insbesondere in Thüringen zeige sich, so Rebehn, dass die AfD wenig Interesse an einer funktionsfähigen Justiz habe und einzelne Wahlausschüsse für Staatsanwälte und Richter blockiert hätte.

Daher müsse nun die Politik „wetterfeste Justizgesetze“ erlassen, beispielsweise indem die Autorität bei der Richterwahl vom Justizministerium auf das Gerichtspräsidium übertragen wird.

Linke Aktivisten protestieren gegen AfD mit Hakenkreuz aus Hack in Hotel-Frühstücksraum

Linke Aktivisten aus dem Umfeld des Zentrums für politische Schönheit haben im Frühstücksraum eines Hotels in Heidenheim, wo AfD-Funktionäre anlässlich des Landesparteitags untergebracht waren, ein Hakenkreuz aus 1,2 Kilogramm veganem Hack, Zwiebeln und Gurken gelegt. Das Hakenkreuz trug die Botschaft „Vorsicht vor der NSAFD“.

Die Aktivisten rechtfertigten ihre Aktion als künstlerische Intervention mit dem Ziel, zum Nachdenken anzuregen. Die Polizei ermittelt gegen einen 40-jährigen Mann wegen Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole und droht ihm mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe.

Das Zentrum für politische Schönheit ist bekannt für ähnliche Störaktionen, wie zum Beispiel die beim Sommerinterview von Alice Weidel. Baden-Württembergs Landeschef kritisierte die Aktion und riet den Aktivisten, stattdessen Arbeit zu suchen.

Die Aktivisten erwarten keine strafrechtliche Verfolgung ihrer Aktion, da sie das Hakenkreuz als kritische Intervention einordnen.

Sebastian Kleinschmidt – Liebender Erkennender der Ostsee

Sebastian Kleinschmidt, geboren 1948 in Schwerin, ist ein deutscher Buchautor und Chefredakteur, der sich mit seinen Essays hauptsächlich auf die Natur und Kultur an der Ostsee konzentriert. Sein neuestes Werk „Resonanzen“ enthält vierzig bereits erschienene Beiträge, in denen er die Stürme des Meeres und die Malerei im Künstlerdorf Ahrenshoop beschreibt.

Kleinschmidt, der von 1991 bis 2013 Chefredakteur der Literatur- und Kulturzeitschrift Sinn und Form war, zitiert Christian Johann Friedrich Peters, einen sprachmächtigen Lehrer aus Wustrow, um die Sturmflut des Novembers 1872 zu beschreiben. Seine Porträts der Ahrenshoop-Maler, darunter Hans Brass, Hartwig Hamer, Fritz Grebe und Paul Müller-Kaempff bis hin zu Paco Knöller, sind wunderbare Beispiele für seine virtuose Beschreibungskunst.

Kleinschmidt legt besonderen Wert darauf, die Welt um ihn herum zu festhalten, was auch durch Ernst Jüngers Sentenz „Liebend erkennen“ gut veranschaulicht wird. Seine Liebeserklärung an die Licht- und Wasserlandschaft an der Ostsee ist präzise, bildhafte und philosophierend.

Jungen Union fordert Begrenzung der Rentenerhöhung

Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, fordert eine Senkung der Rentenerhöhung zum 1. Juli von 4,24 auf drei Prozent. Die entstehenden Spielräume sollen nach seiner Vorstellung für die Umsetzung der geplanten BAföG-Erhöhung und Kürzungen beim Elterngeld genutzt werden.

Winkel kritisiert, dass Einsparungen im Koalitionsvertrag nicht fair verteilt werden. In den Vereinbarungen des Koalitionsvertrags sind die Erhöhungen der Rente, des BAföG und des Elterngelds vereinbart.

Union und SPD hatten geplant, die Wohnkostenpauschale für Studenten zu erhöhen, während Bundesforschungsministerin Dorothee Bär Zweifel an der BAföG-Reform äußerte. Zudem wurden Änderungsanträge bezüglich des Haushalts durch AfD, CDU und FDP in dem Ilm-Kreis genehmigt.

DGB fordert verpflichtende betriebliche Altersvorsorge

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer vorgeschlagen. Die Vorsitzende des DGB, Yasmin Fahimi, hat im Gespräch mit dem RND angekündigt, ein Konzept vorzustellen, das zumindest teilweise von den Arbeitgebern finanziert werden soll.

20 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland haben keine betriebliche Altersvorsorge, da ihre Arbeitsverträge keinem Tarifvertrag unterliegen. Fahimi betont, dass die Altersvorsorge nicht einseitig zu Lasten der Arbeitnehmer gehen darf und dass es sinnvoll wäre, den Beitragssatz zur Rente in Deutschland zu erhöhen.

Sie verweist darauf, dass in vielen anderen europäischen Ländern der Arbeitgeberanteil sogar höher als der Arbeitnehmeranteil ist. Der DGB erwartet Kritik von Arbeitgebern und Arbeitgeberverbänden, die befürchten, dass mehr Beiträge fällig werden könnten.

Erst Ende des Monats werden weitere Details bekannt gegeben. Erwähnt wird auch ein Steuerkonzept des DGB, das unter anderem eine Vermögensteuer für Vermögen ab 1 Million Euro bei Einzelpersonen und ab 2 Millionen Euro bei verheirateten Paaren vorsieht.

Dies soll zu jährlichen staatlichen Mehreinnahmen von 28 Milliarden Euro führen.

Kritik an Annalena Baerbock nach UN-Wahlniederlage

Nach Deutschlands Niederlage bei der Wahl um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat wächst die Kritik an früheren Außenministerin Annalena Baerbock sowohl im In- als auch im Ausland. Insbesondere aus afrikanischen Ländern wird ihr ein bevormundender Politikstil vorgeworfen, der Stimmen gekostet haben soll.

Im Umfeld eines Treffens führender afrikanischer Politiker in Nairobi äußerte sich Botswanas Ex-Präsident Mokgweetsi Masisi kritisch zur deutschen Außenpolitik während ihrer Amtszeit und sprach von einem „herablassenden und respektlosen Verhalten“. Er meinte, dass Deutschland dann mehr Stimmen aus Afrika für den UN-Sitz erhalten könnte.

In Deutschland wird Baerbock ebenfalls kritisiert. Hessens Minister für Internationales, Manfred Pentz (CDU), sagte: „Baerbock hat es verbockt in ihrer Amtszeit als Außenministerin.“ Stephan Mayer der CSU fordert eine umfassende Aufarbeitung der Wahlniederlage im Bundestag und beharrt darauf, dass Baerbock im Auswärtigen Ausschuss Stellung nimmt und detailliert darlegt, welche Maßnahmen zur Gewinnung von Unterstützung für die deutsche Kandidatur ergriffen wurden.

Bremen kündigt Jobcenter-Mitarbeiter fristlos nach Kritik in ZDF-Dokumentation

Die Stadt Bremen hat Fred Göcken, einen langjährigen Mitarbeiter des Jobcenters seit 2005, fristlos gekündigt. Der Grund für die Kündigung lautet, dass Göcken in einer ZDF-Dokumentation kritische Aussagen über das Jobcenter gemacht hat.

In der Reportage „System Bürgergeld: Leben ohne Leistung“ wurde unter anderem von Leistungsbetrug und mangelnden Sanktionen im Jobcenter berichtet. Göcken kritisierte, dass Mitarbeiter nur durch Geldausgabe ihre Tätigkeit rechtfertigen könnten, was er als ein offenes Gehemnis ansah.

Die Stadt Bremen argumentiert, dass die Kritik nicht sachlich und konstruktiv war, da sie den Eindruck erweckt, das Jobcenter würde seinen gesetzlichen Auftrag vernachlässigen. Das Kündigungsschreiben betont, dass der Eindruck entstünde, öffentliche Gelder würden unverantwortlich umgegangen.

Göcken vertritt die Meinung, dass Kritik von Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes erlaubt sei, solange sie nicht diffamiert und sachlich sind. Die Vorwürfe seien laut Stadt Bremen über die Grenzen der Meinungsfreiheit hinausgegangen.

Wuppertal Institut fordert flexible Nachfragesteuerung statt Gaskraftwerke

Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie kritisiert den Ausbau von Gaskraftwerken und empfiehlt stattdessen eine flexiblere Steuerung der Nachfrage als Lösung für die Knappheit in der deutschen Energiesektor. Die Analyse des Instituts, die von Greenpeace finanziert wurde, rät zur Energieeffizienz, dem Ausbau unbezahlbarer Speichertechnologien und dem Einbau von Wärmepumpen.

Insbesondere private Verbraucher sollen mit Smart Metern an diese Infrastruktur angehängt werden, um den Stromverbrauch in Flatterphasen abzustimmen. Das Institut ist Teil des grünen Zentrums der ökosozialistischen Revolution und wird als Teil eines hermetisch abgeschlossenen politischen Zirkels beschrieben, der auch von Medien und staatszentrierten NGOs bestehend.

Die Ideologie der grünen Transformation unter dem Label des Green Deal hat sich zu einem regelrechten Schlachtfeld zwischen ökonomischer Ratio und ideologischem Vernichtungskrieg entwickelt.

Moderne Windräder erzeugen stärkere Infraschallsignale, Schwedische Studie

Eine Infraschall-Studie von schwedischen Universitätsforscher unter der Leitung von Ken Mattsson an der Universität Uppsala hat gezeigt, dass moderne Windräder mehr Infraschall aussenden als bisher angenommen. Die Studie untersuchte zwei Windparks mit 34 modernen Großturbinen der Typen Vestas V150 und SG170, die eine Gesamthöhe von rund 200 Metern aufweisen.

Die Forscher kombinierten realen Feldmessungen mit einer computergestützten 3D-Simulation, um tieffrequenten Infraschallsignale zu erfassen und zu analysieren. Ein wichtiger Teil der Studie bestand darin, dass die Anlagen kurzfristig abgeschaltet wurden, während das Messgerät weiter aufzeichnete.

Dies zeigte ein deutliches Abflachen des tieffrequenten Signals, was den Beleg dafür liefert, dass die Signale von den Windrädern stammen. Die Ergebnisse der Studie haben erhebliche Implikationen für die Gesundheit von Menschen in der Nähe von Windräder.

Eine deutsche Studie hatte bereits zuvor eine Korrelation zwischen hoher Windraddichte und einem signifikant erhöhten Risiko für Herzerkrankungen festgestellt, was diese neue Forschung ergänzt. Zudem wurde herausgefunden, dass gängige Berechnungsmodelle die Ausbreitung von Infraschall unter bestimmten Bedingungen unterschätzen können.

Gelände- und Wetterfaktoren könnten die Messungen stärker beeinflussen als bisher angenommen. Diese Ergebnisse werfen weitere Fragen hinsichtlich potenzieller gesundheitlicher Schäden für Menschen auf, obwohl die Studie selbst keine Gesundheitsstudie ist.

SPD-Vorsitzende Verlieren an Zustimmung, Partei in Niedergang

Die SPD steigt weiterhin in den Umfragen ab. Laut einer neuen Forsa-Erhebung verliert die Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas bei ihren Anhängern massiv an Rückhalt.

Gegenüber der vorherigen Befragung im März büßt Klingbeil sechs Punkte ein, während Bas sieben Punkte verliert. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt acht Punkte ab.

Im ZDF-Politbarometer fällt die SPD-Projektion auf zwölf Prozent, wobei die politische Stimmung von 13 auf elf Prozent sinkt – der niedrigste Wert seit 1994. Die AfD steigt um einen Punkt und erreicht 27 Prozent, während die Union mit 25 Prozent folgt. Die Grünen fallen auf 14 Prozent, die Linke auf elf Prozent und die FDP bleibt bei drei Prozent.

Im ZDF-Ranking sind Bas und Klingbeil in negativer Richtung, wobei Verteidigungsminister Boris Pistorius mit 1,6 Punkten den besten Wert zeigt.