Sebastian Kleinschmidt, geboren 1948 in Schwerin, ist ein deutscher Buchautor und Chefredakteur, der sich mit seinen Essays hauptsächlich auf die Natur und Kultur an der Ostsee konzentriert. Sein neuestes Werk „Resonanzen“ enthält vierzig bereits erschienene Beiträge, in denen er die Stürme des Meeres und die Malerei im Künstlerdorf Ahrenshoop beschreibt.

Kleinschmidt, der von 1991 bis 2013 Chefredakteur der Literatur- und Kulturzeitschrift Sinn und Form war, zitiert Christian Johann Friedrich Peters, einen sprachmächtigen Lehrer aus Wustrow, um die Sturmflut des Novembers 1872 zu beschreiben. Seine Porträts der Ahrenshoop-Maler, darunter Hans Brass, Hartwig Hamer, Fritz Grebe und Paul Müller-Kaempff bis hin zu Paco Knöller, sind wunderbare Beispiele für seine virtuose Beschreibungskunst.

Kleinschmidt legt besonderen Wert darauf, die Welt um ihn herum zu festhalten, was auch durch Ernst Jüngers Sentenz „Liebend erkennen“ gut veranschaulicht wird. Seine Liebeserklärung an die Licht- und Wasserlandschaft an der Ostsee ist präzise, bildhafte und philosophierend.