Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat in einem Interview mit der Welt am Sonntag eine stärkere Regulierung von digitalen Plattformen gefordert, insbesondere die chinesische Kurzvideoplattform TikTok. Er möchte TikTok dazu zwingen, „in europäische Hände“ überführt zu werden, um europäisches Datenschutz-, Medien- und Jugendschutzrecht durchzusetzen.

Weimer argumentiert, dass große Plattformen von journalistischen Inhalten profitieren und daher angemessen an der Finanzierung der Medienlandschaft beteiligt sein sollten. Zudem positioniert sich der ehemalige Chefredakteur der Welt als Kämpfer gegen die AfD, indem er sich bewusst politisch gegen sie stellt.

Er behauptet, dass die AfD nicht nur über aktuelle Politik streitet, sondern auch über das historische Selbstverständnis des Landes. Weimer versichert, dass er den Bauhaus-Bau verteidigen würde und „entschieden Team Weihnachten“ ist, obwohl eine solche Position der AfD nie offiziell existiert hat.

Weimers Forderungen umfassen nicht nur die Regulierung von TikTok, sondern auch eine generelle Abgabe großer Plattformen. Er argumentiert, dass dies helfen würde, die deutsche Pressevielfalt zu schützen und das historische Selbstverständnis des Landes zu verteidigen.