Carsten Linnemann, der ursprünglich den Posten des Gesundheitsministers ablehnte, hat sich inzwischen für diesen Amtsentwurf entschieden. Sein Sinneswandel ist mit dem Ersatz des Bürgergelds durch die neue Grundsicherung verbunden.

Linnemann betont, dass er nun als Gesundheitsminister einen wichtigeren Beitrag zur Reform der deutschen Gesundheitssysteme leisten kann. Er sieht das Ministerium als zentrales Reformressort und kritisiert das aktuelle System für seine hohen Kosten ohne hohe Leistungsverbesserungen.

Linnemann wird von seiner Parteifreundin Nina Warken den Posten übernehmen, die ins Bundeskanzleramt wechselt. Der Wechsel wurde durch einen Anruf des Bundeskanzlers beschlossen und erfolgte im Mai 2025.