Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) über die Schienenmaut in Deutschland führt zu millionenschweren Nachzahlungen für die Betreiber von Regionalzügen. Die DB InfraGO, Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn, muss nun 400 Millionen Euro an Mautgebühren nachzahlen, da sie die Vorgaben zur Trassenpreisbremse umgangen hat.
Diese Gebühren werden jedoch von den Bundesländern bezahlt, die den Regionalverkehr finanzieren. Die Verkehrsminister der Länder drohen mit Kürzungen im Nahverkehr, da sie zusätzliche Kosten tragen müssen.
Es handelt sich um eine Preissteigerung von neun Prozent, die nun vom Bund erstattet werden soll, um das Deutschlandticket nicht ins Wanken zu bringen. Die Bundesnetzagentur folgte dem Vorschlag der DB InfraGO und verlangt die Nachzahlungen.
