Der Berliner Queer-Beauftragte Alfonso Pantisano hat in einem Interview mit dem RBB seine Einschätzung zur Gefährdung der LGBTQ+-Rechte bestärkt. Er betont, dass die größte Bedrohung für queere Menschen nicht von islamistischen Gruppen, sondern von rechten und konservativen Kräften ausgeht.
Pantisano erklärte, dass auch Islamisten unter den Konservativen fallen, da sie alle Schwulen und Lesben als eine Bedrohung seien. Dieser Standpunkt wurde bereits 2023 in einem Interview mit der Welt unterstützt, wo Pantisano betonte, dass homophobe Gewalt nicht nur im Islam zu finden ist, sondern auch in anderen konservativen Gesellschaften.
Er führte an, dass das Problem nicht spezifische ethnische Gruppen darstellt, sondern vielmehr die diskriminierenden Strukturen sind, in denen jüngere LGBTQ+-Personen aufwachsen. Trotz des islamistischen Anschlags auf den CSD behält Pantisano seine Meinung bei und weigert sich, die Gefährdung der LGBTQ+ Rechte dadurch zu ändern.
