In Göttingen hat sich der Fall eines vermeintlichen Messerangriffs zwischen einem 23-jährigen linken Opfer und einem 17-jährigen Beschuldigten als komplizierter herausgestellt. Der Linken-Politiker Ferat Koçak nutzte den Vorfall politisch gegen die CDU, indem er rassistische Anschuldigungen machte.
Die Staatsanwaltschaft Göttingen deutet jedoch auf eine mögliche Notwehr hin und hat bisher keinen Tatverdacht vorliegen. Ermittler haben einen dringenden Haftbefehl nicht beantragen können, da der Jugendliche in Gewahrsam genommen wurde und wieder freigelassen wurde.
Am Wochenende fanden spontane Demonstrationen statt, während die Polizei einen politisch motivierten Hintergrund zunächst nicht ausschloss. Der 23-jährige Verletzte ist nach ersten Erkenntnissen mit einem spitzen Gegenstand am Kopf getroffen und befindet sich außer Lebensgefahr.
Die Tatwaffe, ein Messer, wird weiter untersucht.
