Alena Buyx, ehemalige Vorsitzende des Ethikrates und Gast beim Focus-Podcast „Machtmenschen“, fordert eine Veränderung der Debatte über die Corona-Pandemie. Sie kritisiert den aktuellen Fokus auf Maßnahmen und Schuldfragen und vertritt stattdessen die Meinung, dass man mehr auf die gesellschaftliche Leistung während dieser Zeit achten sollte.

Buyx argumentiert, dass es bereits eine umfangreiche Aufarbeitung der damaligen Politik gebe, aber man müsse den Blick in eine andere Richtung lenken. Sie hofft, dass die Debatte auf positive Effekte und kollektive Leistungen gerichtet sei, anstatt auf politische Maßnahmen und Schuldzuweisungen.

Buyx betont, dass während der Pandemie trotz Spannungen immer noch eine hohe Solidarität in der Bevölkerung bestanden habe, obwohl sich zunehmend mehr Menschen von der Politik abgewandt hätten. Sie kritisiert die polarisierte und oft tribunalartige Art der Debatte und fordert stattdessen eine heilsame Abschließung mit Wut als unangemessenen Reaktionen.