Am 20.06.2026 führten die Bundespolizeiinspektion Hamburg und die Landespolizei Hamburg in der Umgebung des Hamburger Hauptbahnhofs einen Schwerpunkteinsatz zur Gewaltprävention und Kontrolle des Waffenverbots im ÖPNV durch, bei dem rund 600 Personen kontrolliert wurden. Zwei Sicherstellungen (7 Messer, 4 Reizstoffsprühgeräte) konnten gemacht werden.

Ein 19-jähriger Marokkaner wehrte sich gegen die Kontrolle und musste zur Verstärkung der Polizei mitgegriffen werden; er wurde wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung verhaftet. Eine 32-jährige Frau wurde wegen Betrugs festgenommen und musste eine Geldstrafe bezahlen.

Bei ihrem Begleiter konnten 8 Konsumeinheiten mit Speed aufgefunden werden; er stand unter Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Bundespolizei und das Landeskriminalamt der Landespolizei Hamburg geführt.