Das Landgericht Kassel hat einen Gastronom und seinen Mittäter wegen der Fälschung von Hunderten von Corona-Impfzertifikaten zu jeweils dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Männer sollen 6.000 Zertifikate für 50 Euro pro Stück verkauft haben, wobei etwa 3.200 der Zertifikate tatsächlich ausgefüllt wurden.

Darüber hinaus wurde ihnen Steuerhinterziehung vorgeworfen, da sie Gewerbe- und Einkommensteuer zahlen mussten. Die Vorsitzende der Strafkammer, Christine Dölle, betonte die erhebliche kriminelle Energie, die die Angeklagten entfaltet haben.

Vergleichbare Fälle wie der von Ärztin Bianka Witzschel zeigten ebenfalls strenge Strafen für solche Verbrechen, obwohl in einigen Fällen bereits eine erhebliche Teilstrafe in Untersuchungshaft verbracht wurde.