Ab Juni 2027 wird in Deutschland das präventive Einsatz von Rattengift verboten, was Teil der Strategie zur „integrierten Schädlingsmanagement“ ist. Diese Maßnahme, die vom Arbeitsministerium und dem Umweltbundesamt veranlasst wurde, soll auf sorgfältige Überwachungstechnik umgestellt werden.

Experten warnen jedoch vor erhöhten Kosten und Aufwand für Unternehmen sowie potentiellen Folgen wie Umsatzeinbußen und Imageverluste. Manuel Klein vom Verband der Lebensmittelkontrolleure kritisiert die Entscheidung als „immens kostenintensiver“ und befürchtet, dass ohne Gifte wieder Rattenplagen auftreten könnten.

Die Raiffeisenverband vermutet enorme finanzielle Schäden für Unternehmen im Fall eines Rattengefahrens während des vierwöchigen Monitoring-Zeitraums.