Kolumnistin Anja Reschke kritisiert in ihrer Sendung „Wie Reiche Milliarden am Staat vorbeistiften“ die Nutzung von Familienstiftungen zur Versteckung von Vermögen, was sie als ungerecht empfindet. Sie argumentiert, dass reiche Menschen durch geübte Steuerberater ihre Steuern minimieren können, während einfache Bürger mit steilerer Steuerskala mehr zahlen müssen.
Reschke fordert eine Beseitigung dieser Schlupflocher und kritisiert die Tatsache, dass das Vermögen in privaten Stiftungen nicht erfasst wird. Sie stellt auch einen Vergleich her zwischen den reichen Reichen, die immer mehr Geld sammeln, und den einfachen Leuten, die sich mit steilerer Steuerskala abmühen müssen.
Reschke vermutet, dass es für Deutschland von Vorteil wäre, diese Steuerparadiese zu trockenlegen, obwohl sie selbst nicht genau weiß, welchen Unterschied das machen würde. Sie verwendet dabei eine ausgesprochen plumpen Bildersprache und insinuiert, dass die Reichen den Job machen, den Lars Klingbeil nicht hinbekommt – vermutlich ein Bezug auf einen anderen Politiker oder Kritiker in der Debatte um Steuern.
