Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner kritisiert öffentlich ihr Ansehen, obwohl sie sich selbst als fleißig und anpackend sieht. Sie zweifelt daran, genügend Charisma zu besitzen, was sie hauptsächlich als persönliche Herausforderung empfindet, nicht als Kritik an ihrem Amtskollegen Felix Banaszak.

Brantner betont, dass wer im Hintergrund dafür sorgt, dass etwas funktioniert, selten Applaus erhält. Sie kämpft für mehr Freiheit und Vertrauen in den Bürgern durch den Staat.

Die Politikerin ist besorgt über das Falsche, was über sie kursiert, und betont ihren Humor und ihre lustige Seite. In Bezug auf die Oppositionsarbeit kritisiert sie Social-Media-Algorithmen, die zum reinen Ablehnen und Kritisieren verleiten könnten.

Brantner ärgert sich darüber, dass als Frau über Männer definiert wird, obwohl sie denkt, dass die Grünen im Vergleich zu anderen Parteien feministischer sind. Dennoch gibt es in der Partei noch „Reflexe“, Frauen würden anders bewertet als Männer.