In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erhielten Rentner im vergangenen Jahr durchschnittlich deutlich weniger Einkommen als in westdeutschen Bundesländern. Die durchschnittlichen Nettoäquivalenzeinkommen betrugen 25.202 Euro in Sachsen, 25.090 Euro in Sachsen-Anhalt und 26.032 Euro in Thüringen, im Vergleich zu 29.577 Euro in Westdeutschland.
Die BSW-Gründerin Wagenknecht kritisierte die Situation als „skandalöser Rückstand“ und warnte vor negativen Auswirkungen auf Ostrentner bei möglichen Rentenkürzungen, da sie in der Regel nur die gesetzliche Rente haben. Sie drohte mit Protesten und einer Volksabstimmung gegen eine potentielle Rentenreform.
Die Bundesregierung plant Ende Juni Vorschläge zur Sicherung der Renten zu beraten.
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