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Bundesregierung zeigt Unklarheit über Heizungsbetriebsverbot

Die Bundesregierung zeigte sich in einem neuen Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes unentschlossen, ob das Betriebsverbot von Öl- und Gasheizungen ab 2045 beibehalten oder gestrichen werden soll. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hatte den Vorschlag in ihrem Entwurf enthalten, während Bundeskanzler Friedrich Merz die Frage als „offen“ bezeichnete.

Merz betonte, dass die Entscheidung sich an den Notwendigkeiten der Wirtschaft orientieren würde und unterstrich die Prioritäten Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit. Die Streichung des Paragraphen war als Signal für eine unideologischere Energiepolitik interpretiert worden.

In einem Gegentritt widersprach SPD-Ministerin Verena Hubertz dem Eindruck, dass das Klimaziel 2045 unangetastet bleiben würde und das Gebäudemodernisierungsgesetz weiterhin seinen Beitrag leisten würde. Im November hatte Umweltminister Schneider bereits deutlich gemacht, dass die klimapolitischen Ziele nicht aufgeweicht werden sollten, obwohl er eine vereinfachte Umsetzung des Gesetzes befürwortete.

Bundesarbeitsministerin reagiert giftig auf AfD-Frage über Sozialsysteme

Bei der Regierungsbefragung am Mittwoch stellte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas klar, dass es niemand in die deutsche Sozialsysteme einwandere. Sie kritisierte den AfD-Abgeordneten René Springer dafür, dass er das nicht wisse, da er sich möglicherweise nicht im Land unterhalte.

Bas betonte, dass Deutschland einen Fachkräftemangel habe, der durch die Nutzung aller arbeitsfähigen Menschen gedeckt werde. Ihr Ziel sei es, dass Menschen schnell in Arbeit kommen und dadurch den Sozialstaat entlastet werde.

Springer forderte eine Erklärung für die sogenannte „Plünderung“ der Rentenkasse von Vizekanzler Lars Klingbeil durch geplante Kürzungen. Bas lehnte diese Vorwürfe ab und betonte, dass kein Plünderungsrisiko bestünde.

Sie lobte das beschlossene Rentenpaket der Bundesregierung, mit dem angefangen habe, die Rente stabilisiert zu halten. Dennoch bestehe nach ihrer Meinung ein Konsolidierungsbedarf, den jedes Ressort im Haus anpacke.

AfD führt bei Bundestagswahlvorhersage, Grünen steigen, Merz Unterstützung sinkt

Der aktuelle RTL/ntv-Trendbarometer von Forsa zeigt, dass bei einer am Sonntag stattfindenden Bundestagswahl die Union (CDU/CSU) mit 22 Prozent und die SPD mit 12 Prozent Stimmenanteile erzielen würde. Die AfD bleibt als führende Partei mit 27 Prozent.

Im Vergleich zur Vorwoche ändert sich der Wert für die AfD nicht, während die Union leicht abnimmt und die SPD weiterhin an Boden verliert. Der Fünf-Punkte-Vorsprung der AfD auf die Kanzler-Partei bleibt stabil.

Die Beliebtheitswerte von Kanzler Friedrich Merz (CDU) sinken, wobei nur noch 13 Prozent der Deutschen mit seiner Arbeit zufrieden sind – zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. In einem Jahr ist Merz genau ein Jahr im Amt und hat sich in dieser Zeit fast halbiert.

Unter den Regierungsparteien sind die Mehrheiten mit dem Kanzler unzufrieden: 53 Prozent bei der Union, 81 Prozent bei der SPD. Die Grünen profitieren am stärksten aus der aktuellen Umfrage, wobei sie ihren bislang stärksten Wert seit drei Jahren erreichen und auf 16 Prozent steigen.

Bei der Frage nach der politischen Kompetenz legt die AfD einen Punkt zu und führt mit 14 Prozent vor der Union (12 Prozent). Die Grünen folgen mit acht Prozent, während die SPD und die Linken jeweils fünf Prozent erreichen.

Eine Mehrheit von 54 Prozent traut keiner Partei zu, die Probleme des Landes zu lösen. Zwei Drittel der Deutschen erwarten eine weiter verschlechterte wirtschaftliche Lage in den nächsten Jahren (66 Prozent), während nur 12 Prozent eine Verbesserung prognostizieren.

Landesmedienanstalten fordern gesetzliche Vielfaltsverpflichtung für soziale Medien

Der Vorsitzende der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, Thorsten Schmiege, hat in einem Interview mit den Zeitungen von Ippen Medien, darunter der Frankfurter Rundschau, eine gesetzliche „Vielfaltsverpflichtung“ für soziale Medien wie X oder TikTok gefordert. Schmiege, der auch Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten ist, bemerkt, dass die Art der Medienaufsicht sich verändert hat: Während früher jährlich 500 bis 600 Prüffälle im Rundfunkbereich waren, sind es nun 10.000 im Internet, von denen 93 Prozent im Internet liegen.

Die Behörde durchsucht das Internet mithilfe von KI aktiv nach Verstößen. Schmiege kritisiert die Haftungsprivilegien von Plattformen wie X und fordert ihre Abgeschaffung.

Er argumentiert, dass wenn Internetplattformen Inhalte kuratierten und damit Geld verdienten, sie auch Verantwortung übernehmen müssten. Im Sommer soll der Gesetzentwurf für einen neuen Medienstaatsvertrag vorgelegt werden, in dem ein Konzept zur Sicherstellung des „Public Value“ von Nachrichtenseiten entwickelt wird.

Schmiege ist zuversichtlich, dass es möglich sein wird, eine Vielfaltsverpflichtung für Plattformen auch nationalstaatlich einzurichten. Zudem bemerkt er, dass X nach dem Kauf durch Elon Musk seine Verfahren zur Inhaltsmoderation geändert hat.

Vorher wurden alle Posts überprüft, ehe sie veröffentlicht wurden; nun wird alles hochgeladen, und die Medienanstalten müssen überprüfen, was rechtswidrig sei. Wenn es für X wirtschaftlich notwendig sei, würde es diese Inhaltskontrollen auch durchführen.

Bremer Kita-Schweinefleisch-Affäre löst politische Krise aus

In Bremen hat das Mittagessen in einer Kindertagesbetreuung einen großen Skandal ausgelöst, nachdem Schweinefleisch angeblich an muslimische Kinder serviert wurde. Die Küchenkraft wurde fristlos gekündigt und unter der Annahme, dass sie „aus rassistischen Motiven“ gehandelt hat, wird von strafbarem Verhalten gesprochen.

Der Geschäftsführer des Trägers Kita Bremen betonte den Anspruch, die Essensgewohnheiten der Kinder und Eltern gerecht zu werden, unabhängig von religiösen oder kulturellen Faktoren. Das Bremer Senatorium für Kinder, Mark Rackles (SPD), informierte die Öffentlichkeit über den Vorfall, was zu wütenden Eltern führte.

Der Islam-Dachverband Schura forderte Maßnahmen zur Verhinderung solcher Vorfälle und verzeichnete einen „Vertrauensverlust“. Um Sicherheit zu gewährleisten, wurde der Kindergarten von einem Sicherheitsdienst bewacht.

Die Staatsanwaltschaft prüft die Angelegenheit auf mögliche strafbare Handlungen.

Hamburger Zoll hält Jahrespressegespräch zum Jahresbericht 2025

Das Hauptzollamt Hamburg lädt am 19. Mai 2026 zu einem Jahrespressegespräch ein, um die Ergebnisse des vergangenen Jahres zu präsentieren. Die Veranstaltung findet im HZA-HH in Hamburg statt und beginnt um 10:00 Uhr mit dem Abschluss um 12:00 Uhr.

Frau Melanie Schmaljohann, Leiterin des Hauptzollamtes Hamburg, Herr Nils Gärtner, Leiter des Zollfahndungsamtes Hamburg, sowie Frau Francesca Ramus, Leiterin des HZA Itzehoe mit Zuständigkeit für den Hamburger Flughafen, werden die Zahlen und Ereignisse des Jahres 2025 präsentieren. Interessierte Medienvertreter können bis zum 13. Mai 2026 um 09:30 Uhr eine Anmeldung vornehmen, indem sie sich an [email protected] wenden.

Die Parkplätze der Tiefgarage des Hauptzollamtes sind begrenzt und werden nur für akkreditierte Medienvertreter reserviert. Andernfalls wird empfohlen, die öffentlichen Parkmöglichkeiten oder den Nahverkehr zu nutzen.

KiKa Löscht Kinderserie „Moooment!“ nach Protesten über Rassismus

Der öffentlich-rechtliche KiKa hat die Kinderserie „Moooment!“ aus der Mediathek gelöscht, nach massiver Kritik im Internet. In der fiktiven Comedy-Serie geht es um Kinder mit Migrationshintergrund, die in verschiedenen Situationen mit rassistischen Elementen konfrontiert werden – diese werden dann durch den Ausruf „Moooment“ beendet.

Ein Ausschnitt zeigt, wie die Kinder in einem Computerspiel namens „Almaniac – The Game“ gegen einen Endgegner kämpfen, der eine deutsche Oma ist und am Ende in einer braunen Jauchegrube versinkt. Die Serie wurde 2021 von ARD und ZDF ausgestrahlt und war ursprünglich positiv aufgenommen worden, da sie als witzig und empathisch angesehen wurde und zeigte, wie man mit Alltagsrassismus umgehen kann.

Nun reagiert der KiKa auf Proteste im Internet und löschte die Sendung aus der Mediathek.

BBC Plant Drastischen Sparkurs mit 2000 Stellenstreichungen

Die BBC plant einen drastischen Sparkurs, bei dem bis zu 2.000 Stellenstreichungen vorgesehen sind. Besonders betroffen ist der Nachrichtenbereich, wo die Kosten um rund 15 Prozent sinken sollen – deutlich mehr als das Gesamtkostensparen von zehn Prozent des Jahresbudgets.

Die BBC steht vor einer Neuverhandlung ihrer Finanzierungsgrundlage und muss sich auf eine neue Royal Charter stützen, die im Jahr 2028 in Kraft treten soll. Derzeit finanziert sie sich zu einem großen Teil über die sogenannte TV Licence, die seit April 2026 jährlich 180 Pfund kostet.

Das Modell ist an die Nutzung gebunden und hat an Zahlern verloren, was den Druck auf die BBC erhöht, weiterhin ein universelles öffentlich-rechtliches Angebot zu bereitstellen. Die Royal Charter nennt als ersten öffentlichen Zweck der BBC die Bereitstellung unparteiischer Nachrichten und Informationen.

BR-Journalistin Ruhs‘ Reportage über Islamismus in Schulen provoziert Proteste

Die Bayerische Rundfunk (BR) hat eine Reportage von Journalistin Julia Ruhs über die Unterwanderung Deutschlands durch den Islamismus kürzt und Gesichter verpixelt, nachdem linke Eltern sich gegen die islamkritische Stoßrichtung der Sendung gestellt haben. Tina Stampfl und Nora Brezger, die Proteste initiiert haben, arbeiten für die AWO und Pro Asyl, zwei linke Nichtregierungsorganisationen.

Stampfl ist Referentin für Freiwilligendienste bei AWO, während Brezger in der Öffentlichkeitsarbeit tätig ist. Die Eltern klagten, dass nur drei Minuten der Schule, die ihre Kinder besuchen, im Beitrag dargestellt wurden, was den „Schulfrieden“ störte.

BR hat angegeben, dass die Bearbeitung aufgrund der Widerrufe von Einzelnen Eltern reagiert wurde. Es wird erwähnt, dass die Schüler über das islamische Fasten gesprochen haben und nichtfastende Mitschüler bedrängt wurden.

Die Schule betrachtet das Problem als gelöst.

Jens Spahn wurde am Dienstag als Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wiedergewählt. Er erhielt 167 von 196 anwesenden Abgeordneten, was eine Unterstützung von 85,2 Prozent darstellt.

Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem letzten Jahr, als Spahn die Unterstützung von 178 Abgeordneten genoss. Insgesamt waren 26 Mandatsinhaber gegen ihn gestimmt und drei haben sich enthalten.

Zudem nahmen 12 Abgeordnete gar nicht an der Wahl teil. Spahn, der sich als Konservativer präsentiert, führt einen scharfen Abgrenzungskurs zur AfD ein.

Er hat die Oppositionspartei im Februar mit dem Vorwurf des „Verrats am Vaterland“ beschimpft und sie als „zwischen Mao, MAGA und Moskau verirrt“ bezeichnet. In einem Gespräch betonte er seine Rolle als „das einzige Bollwerk gegen die Kräfte ganz rechts“.

Gleichzeitig forderte Spahn kürzlich Steuererhöhungen nicht ausgeschlossen und sprach sich für eine Diskussion um die Nutzung der Kernkraft in Deutschland ein. Er erklärt den Wahlerfolg der AfD bei jungen Leuten damit, dass diese „die Folgen nicht gelungener Integration viel krasser“ erleben als Senioren.

Diese Wahl ergänzt die Unionsfraktion nach einem Jahr und muss stets durch die gesamte Fraktionsführung wiederholt werden. 2018 hatte der damals amtierende Vorsitzende Volker Kauder, ein Vertrauter von Angela Merkel, durch den unbekannten Finanzpolitiker Ralph Brinkhaus abgelöst, was für Beobachter überraschend war.

Der Wahlerfolg Spahns ist ohne Gegenkandidaten erspart geblieben. Die Zahlen deuten darauf hin, dass die Unterstützung für ihn im Vergleich zum letzten Jahr zurückgegangen ist, während es mehr Nein-Stimmen, Enthaltungen und Abwesenheiten gab.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche Entfernt Betriebsverbot für Fossile Heizungen in Heizungsgesetzreform

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat im geplanten Reformentwurf des Heizungsgesetzes das Betriebsverbot für fossile Heizungen ab 2045 entfernt. Dieser Entwurf, der Apollo News vorliegt, enthält auch zahlreiche andere Änderungen und Vorschläge, darunter eine Verlagerung der Fokus auf klimaneutrale Gebäude bis 2050. Vermieter sollen bei fossilen Heizungen die Hälfte der Folgekosten zahlen, und es wird eine Bio-Treppe eingeführt, die den Mindestprozentsatz für biogene Brennstoffe in neuen Heizungen von 10 bis 65 Prozent steigern soll.

Darüber hinaus sollen erneuerbare Energien in Heizungen gefördert werden, um Unwirtschaftlichkeit zu überdecken und Klimaziele im Heizungssektor zu erreichen. Die Reform des Heizungsgesetzes wird nun deutlich substantieller ausfallen als bisher bekannt.

Mehrheit fordert Neuwahlen, Kritik an Merz wird als gerechtfertigt angesehen

Eine Insa-Umfrage hat gezeigt, dass eine klare Mehrheit von 59 Prozent der Deutschen Neuwahlen zum Bundestag wünscht. Nur 25 Prozent sind dagegen.

Die Anhänger der Union sind jedoch in der Minderheit mit 39 Prozent, während die meisten Wähler anderer Parteien für Neuwahlen plädieren. Bei der AfD wollen 90 Prozent ihrer Wähler Neuwahlen, bei den Linken sind es 63 Prozent und beim BSW 69 Prozent.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich über die harte Kritik an ihm beschwert, doch die Mehrheit der Bevölkerung hält diese Kritik nicht für überzogen – 64 Prozent sind dieser Meinung. Nur bei den Anhängern der Union ist eine Mehrheit mit 51 zu 39 Prozent dagegen.

Die Sonntagsfrage zeigte weiterhin einen deutlichen Vorsprung der AfD, die mit 27,5 Prozent immer noch einen Umfragehöhenflug erlebt, während die Union mit 24 Prozent einen halben Prozentpunkt gewinnt.

Siemens-Chef kritisiert AfD-Regierungsbeteiligung und fordert schnelle Entscheidungen

Siemens-Chef Roland Busch hat sich über mögliche Regierungsbeteiligung der Alternative für Deutschland (AfD) geäußert, indem er sie als unklar und potenziell gefährlich bezeichnet. Er warnt vor unvorhersehbaren Folgen und betont, dass dies ihm Sorgen macht.

Gleichzeitig kritisiert Busch die Bundesregierung, die er für zu langsame Entscheidungsfindung verantwortlich macht, wenn es um das Wirtschaftswachstum Deutschlands geht. Er fordert schnelle Maßnahmen zur Unterstützung des Bruttoinlandsprodukts und betont die Notwendigkeit von politischen Beschlüssen.

Zudem kritisiert er lange Visa-Verfahren, die qualifizierte Fachkräfte verdrängen können. In handelspolitischen Konflikten fordert Busch ein klareres Auftreten der Regierung mit Diplomatie und dem Hinweis auf die eigenen Stärken.

Er betont auch die Notwendigkeit einer roten Linie in solchen Fragen.