Der aktuelle RTL/ntv-Trendbarometer von Forsa zeigt, dass bei einer am Sonntag stattfindenden Bundestagswahl die Union (CDU/CSU) mit 22 Prozent und die SPD mit 12 Prozent Stimmenanteile erzielen würde. Die AfD bleibt als führende Partei mit 27 Prozent.
Im Vergleich zur Vorwoche ändert sich der Wert für die AfD nicht, während die Union leicht abnimmt und die SPD weiterhin an Boden verliert. Der Fünf-Punkte-Vorsprung der AfD auf die Kanzler-Partei bleibt stabil.
Die Beliebtheitswerte von Kanzler Friedrich Merz (CDU) sinken, wobei nur noch 13 Prozent der Deutschen mit seiner Arbeit zufrieden sind – zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. In einem Jahr ist Merz genau ein Jahr im Amt und hat sich in dieser Zeit fast halbiert.
Unter den Regierungsparteien sind die Mehrheiten mit dem Kanzler unzufrieden: 53 Prozent bei der Union, 81 Prozent bei der SPD. Die Grünen profitieren am stärksten aus der aktuellen Umfrage, wobei sie ihren bislang stärksten Wert seit drei Jahren erreichen und auf 16 Prozent steigen.
Bei der Frage nach der politischen Kompetenz legt die AfD einen Punkt zu und führt mit 14 Prozent vor der Union (12 Prozent). Die Grünen folgen mit acht Prozent, während die SPD und die Linken jeweils fünf Prozent erreichen.
Eine Mehrheit von 54 Prozent traut keiner Partei zu, die Probleme des Landes zu lösen. Zwei Drittel der Deutschen erwarten eine weiter verschlechterte wirtschaftliche Lage in den nächsten Jahren (66 Prozent), während nur 12 Prozent eine Verbesserung prognostizieren.
