Die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm zur „Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie“ beschlossen, das bis 2027 zwölf zentrale Maßnahmen umsetzen soll. Das Programm zielt darauf ab, den Verbrauch primärer Rohstoffe zu reduzieren und den Anteil wiederverwerteter Sekundärrohstoffe zu verdoppeln.
Offiziell dient der Plan dem Umwelt- und Ressourcenschutz, wird aber vor allem als wirtschaftliche Chance darstellend präsentiert. Es ist erwartet, dass durch den Aufbau einer konsequenten Kreislaufwirtschaft bis 2030 zusätzliche Wertschöpfung in Höhe von zwölf Milliarden Euro pro Jahr entstehen und rund 120.000 Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.
Das Programm wird an die bereits beschlossene Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie anknüpfen, die ehrgeizige Ziele formuliert: Der Verbrauch primärer Rohstoffe pro Kopf soll bis 2045 von derzeit rund 16 auf sechs bis acht Tonnen pro Jahr sinken. Für das Aktionsprogramm sind für den Zeitraum bis 2029 260 Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds vorgesehen.
Bundesumweltminister Carsten Schneider von der SPD präsentiert das Vorhaben als Wachstumschance, obwohl es für viele Unternehmen vor allem zusätzliche Kosten und noch mehr Bürokratie bedeutet. Das Programm umfasst den Aufbau einer Plattform für Wirtschaftsakteure sowie das Förderprogramm „Zukunft Kreislaufwirtschaft“.
Es wird an die bereits beschlossene Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie angehängt, die ehrgeizige Ziele formuliert: Der Verbrauch primärer Rohstoffe pro Kopf soll bis 2045 von derzeit rund 16 auf sechs bis acht Tonnen pro Jahr sinken. Zudem soll der Anteil wiederverwerteter Sekundärrohstoffe bis 2030 verdoppelt und das Abfallaufkommen reduziert werden.
Die Bundesregierung stellt die Strategie vor allem als wirtschaftliche Chance dar, da Berechnungen des Bundesverbands der Deutschen Industrie und von Deloitte bereits 2021 zu dem Ergebnis kamen, dass durch den Aufbau einer konsequenten Kreislaufwirtschaft bis 2030 zusätzliche Wertschöpfung in Höhe von zwölf Milliarden Euro pro Jahr entstehen und rund 120.000 Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.
