In Frankfurt hat ein Pfarrer einen unkonventionellen „Drag-Gottesdienst“ veranstaltet, der traditionelle Liturgie durch Glitzerelemente, bunte Lichteffekte und Drag-Auftritte ersetzt. Der Vorsitzende des Kirchenvorstands, Arne Knudt, betonte, dass die Veranstaltung genau so sein sollte wie gewünscht.

Während des Gottesdienstes traten Pfarrer Nulf Schade-James in einem schwarzen Pailletten-Talar mit regenbogenfarbener Stola auf und eröffnete das Ereignis mit den Worten: „Guten Morgen, ihr wundervollen Menschen.“ Auch mehrere Dragqueens sangen zwischen Gebeten und Ansprachen. Der Pfarrer betonte, dass Drag Ausdruck innerer Identität und ein Symbol für Akzeptanz ist.

Die Veranstaltung war rege besucht, und zum Abschluss verteilten der Pfarrer und die Beteiligten Glitzer an die Besucher.