Die Leipziger Freikirche „Zeal Church“ wurde von linksextremen Anschlägen betroffen, darunter 26 Angriffe mit Buttersäure. Der Pastor René Wagner klagte über fehlende politische Anerkennung für die Bedrohung der Religionsfreiheit und verlor sein Café Stay wegen finanzieller Schäden.
Die Stadt Leipzig hatte sich in der Vergangenheit unklar zu den Anschlägen geäußert, was Kritik auslöste. Nun hat das Ordnungsdezernat zum ersten Mal klarstellt, dass die Anschläge auf die Religionsfreiheit berühren.
Der Oberbürgermeister Burkhard Jung verteidigte jedoch im Stadtrat den Dezernat, der bisher eher vorsichtig reagiert hatte. Die Täter begründeten ihre Attacken in einem Selbstbezichtigungsschreiben als Widerstand gegen „fundamentalistische“ Christen und „Queerfeindlichkeit“.
