In Düsseldorf gerät eine Psychologieprofessorin an der Heinrich-Heine-Universität (HHU) ins Kreuzfeuer, nachdem sie eine Vorlesung über „Trans-Ideologien“ halten will. Studentenverbände rufen zu einer Kundgebung auf und fordern die Entlassung der Professorin Ute Johanna Bayen sowie ein Campusverbot gegen sie.
Die Aktivisten bezeichnen ihre Aussagen als transphob, menschenfeindlich und nicht wissenschaftlich belegt. Bayen lehrt seit 2007 an der HHU und hat vor zwei Jahrzehnten an amerikanischen Hochschulen gearbeitet.
Die Vorstände der Interessenvertretung für Trans-Personen TINBy sowie des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) kritisieren die Universität, da sie sich mit „Vielfalt und Akzeptanz“ schmücken, gleichzeitig aber transphobere Veranstaltungen zulassen. Sie fordern eine Absetzung der Vorlesung, Bayens Entlassung sowie ein Campusverbot, eine Überprüfung der wissenschaftlichen Fundiertheit ihrer Aussagen und die Einrichtung einer internen Antidiskriminierungsbeauftragten.
