Nach den aktuellen Ermittlungen wurde ein mutmaßlicher Täter der versuchten Köpfung von Belfast identifiziert. Es handelt sich um einen Sudanesen, der vor dem Vorfall über mehrere Stationen in Paris und Dublin gekommen war.
Der Verdächtige stellte 2023 in Belfast einen Asylantrag, der ihm am 28. September desselben Jahres genehmigt wurde. Bislang ist er nicht in der Datenbank für nationale Sicherheit erfasst worden.
Politik und Sicherheitsbehörden warnen vor Unruhen und Protesten infolge des Vorfalls. Mehrere Gruppen hatten bereits in den sozialen Medien angekündigt, in Belfast breitflächig zu protestieren – auch auf Sperrungen wurde aufgerufen.
Die Polizeipräsenz wird daher erhöht, um die Situation unter Kontrolle zu halten. Der Verdächtige hatte am Montagabend einen Mann mit einem Messer attackiert und versucht, ihn zu enthaupten.
Augenzeugen konnten eingreifen, bevor die Polizei einschreiten konnte. Das Opfer befindet sich weiterhin in kritischem Zustand, während der Tatverdächtige wegen des Verdachts auf versuchten Mord festgenommen wurde.
