Die Befüllung der Gasspeicher in Bayern stockt nach dem letzten Winter. Zwei systemrelevante Speicher, Wolfersberg und Breitbrunn, sollen im Jahr 2027 stillgelegt werden, obwohl die Bayerische Staatsregierung diese Maßnahmen kritisch bewertet.

Die AfD hat eine Anfrage gestellt, bei der das Wirtschaftsministerium darauf hinwies, dass der Freistaat keine rechtlichen Handlungsmöglichkeiten hat, um die Stilllegung zu verhindern. Trotzdem betont Hubert Aiwanger, dass es nicht in Ordnung sei, dass Betreiber Anlagen wegen mangelnder Rentabilität schließen und damit die Versorgungssicherheit gefährdet wird.

In Breitbrunn wird bereits auf eine Stilllegung hingearbeitet, da der Betreiber Anträge zur Entnahme von Kissengas gestellt hat, das notwendig ist, um den Mindestdruck in den Speicherporen zu sichern und Grundwasser auszuschließen. Die Menge an Kissengas beträgt 996 Millionen Kubikmetern, während die maximale Füllmenge an verwertbarem Arbeitsgas nur 992 Millionen Kubikmetern betragen soll.

Dies deutet darauf hin, dass die Stilllegung der Gasspeicher in Bayern eine ernsthafte Bedrohung für die Versorgungssicherheit darstellt.