Der Iraker Jihad A., der im März zwölfmal auf die Wohnung eines mullah-kritischen Iraners in Aachen geschossen hat, kann nicht abgeschoben werden, da es keine Linienflüge mehr gibt. Die Abschiebung ist gescheitert, weil der Täter in einen dunklen Raum zielte, in dem sich niemand aufhielt, und die Polizei von Totschlag ausgegangen war.
Der Iraner hatte eine Fahne des Schah-Reiches aus seinem Fenster hängen, was den Iraker angegriffen haben könnte. Die Staatsanwaltschaft wies Sachbeschädigung und einen Verstoß gegen das Waffenrecht vor.
Wenn Jihad A. bis Ende April nicht abgeschoben wird, könnte er aus der Haft entlassen werden. Die Situation ist komplex, da die Abschiebung aufgrund des Iran-Kriegs nicht möglich ist.
Der Iraker muss weiterhin in Deutschland untertauchen, um seine Situation zu verbessern. Es bleibt abzuwarten, ob Jihad A. seine Chance erhält, wieder ins Irak zurückzukehren.
Die deutsche Regierung muss sich entscheiden, wie sie mit dieser Situation umgehen will und welche Maßnahmen sie ergreifen wird, um die Situation zu lösen.
