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AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel verliert Klage gegen Linkspartei-Chefin Ines Schwerdtner

Die AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel hat erfolgreich eine Klage gegen die Bundeschefin der Linkspartei, Ines Schwerdtner, eingeführt. Schwerdtner hatte in einem Interview mit „Welt TV“ angegeben, dass Weidel nicht in Deutschland lebe und keine Steuern zahle.

Diese Aussage war jedoch falsch, da Weidel ihren Hauptwohnsitz in Deutschland hat und Steuern in der Bundesrepublik zahlt. Die Anwaltskanzlei Höcker, die Weidels Interessen vertreten, verlangte unter anderem, dass Schwerdtner sich um die Löschung der entsprechenden Passage bei „Welt TV“ kümmert und ihre Anwaltskosten in Höhe von 15.000 Euro zahlt.

Schwerdtners Anwalt bestätigte den Fehler und versprach, die Falschaussage zu korrigieren sowie die Kosten binnen einer Woche zu begleichen. Weidels Pressesprecher Daniel Tapp betonte, dass man in der Politik grundsätzlich nicht empfindlich sein sollte, aber offenkundige Unwahrheiten nicht im Raum stehen lassen dürfe.

Raub und Körperverletzung auf dem Bartholomäusfriedhof in Göttingen

Am Montagabend (25.05.26) gegen 22.10 Uhr wurden zwei unbekannte Täter auf dem Bartholomäusfriedhof in Göttingen festgestellt, die einen Mann beraubten und dabei verletzten. Der Geschädigte befand sich mit einer Begleiterin auf einer Parkbank, als es zu einem Streit kam, bei dem der Mann gefordert wurde, sein Geld herausrücken zu lassen.

Die Unbekannten schlugen den Geschädigten körperlich an und flüchteten mit dem entwendeten Rucksack in Richtung Maschmühlenweg. Der Rucksack enthielt unter anderem einen Laptop, ein iPad, eine Brille, Bargeld sowie persönliche Dokumente und Karten.

Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben: Sie sollen etwa 17 bis 21 Jahre alt und von schlanker Statur gewesen sein. Einer der Täter trug ein weißes Adidas-T-Shirt und hatte schwarze Haare.

Die Polizei Göttingen bittet Zeuginnen und Zeugen, die am Montagabend im Bereich des Bartholomäusfriedhofes, der Weender Landstraße oder des Maschmühlenweges verdächtige Personen beobachtet haben oder sonst Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden. Die weiteren Ermittlungen sind in vollem Gang.

Der Geschädigte erlitt leichte Verletzungen und wurde auf dem Tatort behandelt. Die Fahndung im Tatortbereich verlief ohne Erfolg, obwohl eine sofortige Suche eingeleitet wurde.

Sami-Völker protestieren gegen Windpark-Bau in Norwegen – Politiker ignorieren Rechte

Der Bau von Windräderanlagen auf den traditionellen Weidegebieten der indigenen Sami-Völker in Norwegen hat die Lebensgrundlage dieser Gemeinschaft bedroht. Trotz dieser Bedrohung reagieren politische Entscheidungsträger, insbesondere in Bayern, mit Heuchelei und Ignoranz auf diese Problematik.

Die Stadtwerke München (SWM) fungiert als finanzkräftiger Großinvestor in diesen Projekten, die Teil eines breiteren Programms zur Ausbauoffensive erneuerbarer Energien sind. Der Münchner Stadtrat, in dem Rot-Grün traditionell den Ton angibt, hat 2009 das Ziel festgelegt, München bis 2025 als erste Millionenstadt zu etablieren, deren Strombedarf komplett aus erneuerbaren Energien gedeckt wird.

Diese politische Initiative führt jedoch zu Konflikten mit indigenen Völkern und zeigt die Komplexität der Umwelt- und sozialpolitischen Debatten in Deutschland.

Ökonomin Monika Schnitzer kritisiert Subventionen und Staatliche Handlungen

Die Wirtschaftsprofessorin Monika Schnitzer kritisiert die Politik der deutschen Regierung, insbesondere in Bezug auf Subventionen wie Tankrabatte. Sie argumentiert, dass der Staat den Autofahrern nur einen Bruchteil der von ihm erhobenen Steuern zurückgibt und damit eine falsche Erwartungshaltung in der Gesellschaft schafft.

Schnitzer stellt fest, dass die Abgabenlast im deutschen System hoch ist, was zu einer Dauerabhängigkeit der Bürger an das staatliche Transferleistungsgeflecht führt. Sie fordert eine radikale Rücknahme des Staates und den Abschaffung von Steuern wie die Energiesteuer auf Benzin und Diesel, um eine wirtschaftlichere Situation für die Bürger zu schaffen.

Schnitzer kritisiert jedoch, dass ihre liberalen Thesen durch die Fehlreihenfolge entliberalisiert werden, da sie erst nach dem Rückbau des Staates mit Empfehlungen zur Verbesserung der Politik arbeiten sollte. Sie sieht in den gegenwärtigen politischen Maßnahmen eine Verhöhnung der Bürger und fordert stattdessen die Ertragsfähigkeit der negativen Folgen staatlicher Handlungen.

AfD-Bürgerbüro in Nienburg an der Weser beschädigt

Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag das AfD-Bürgerbüro in Nienburg an der Weser angegriffen. Die Täter besprühten gegen 3 Uhr die Fassade des Gebäudes mit pinker Farbe und hinterließen den Schriftzug „Nazi Abschaum“.

Mehrere Fensterscheiben wurden eingeschlagen, aber die Täter drangen nicht in das Gebäude ein. Nach Angaben der Polizei ermittelt die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg wegen Sachbeschädigung und bittet um Zeugen.

Es handelt sich bereits um den fünften Angriff auf das Büro seit dessen Eröffnung im Oktober 2025, bei denen Farbattacken und beschädigte Scheiben vorlagen. Die Räume werden von der AfD als Bürgerbüro genutzt und beherbergen zugleich das Wahlkreisbüro des AfD-Bundestagsabgeordneten Micha Fehre.

Gegen die Präsenz der Partei in Nienburger Innenstadt gibt es seit dem vergangenen Jahr Proteste, darunter eine Kundgebung im Oktober und ein offener Brief an Vermieter und Eigentümer im März. Die Polizei hat sich bisher nicht dazu geäußert, ob der Fall als politisch motiviert eingestuft wird.

Deutsches Industrie-Sektor leidet unter Arbeitsplatzabbaus und Kostenbelastung

Die deutsche Industrie hat in den vergangenen Jahren erhebliche Verluste an Arbeitsplätzen registriert. Eine neue Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) für das erste Quartal 2026 zeigt, dass seit dem Vorkrisenjahr 2019 insgesamt 341.500 Industriejobs in Deutschland weggefallen sind – ein Rückgang von gut sechs Prozent.

Allein im ersten Quartal 2026 lag die Beschäftigung um 127.300 Stellen, also 2,3 Prozent, unter dem Vorjahresniveau. Der stärkste Stellenabbau traf die Automobilindustrie, wo seit 2019 etwa jeder siebte Arbeitsplatz verloren ging – insgesamt 111.000 Jobs.

In kleineren Branchen wie Textil- und Metallindustrie fiel der Rückgang noch härter aus: In der Textilindustrie sank die Beschäftigung um rund 22 Prozent, in der Metallindustrie um 15 Prozent. Die Ursache für den Arbeitsplatzabbau ist vor allem die hohe Kostenbelastung am heimischen Standort.

Dies schwächt die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen und setzt sie finanziell unter Druck, was zu Insolvenzen, Produktionsverlagerungen und Stellenstreichungen führt. Eine baldige Trendwende ist nicht in Sicht: Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) befragte 46 Wirtschaftsverbände und erwartete einen anhaltenden Stellenabbau über das Jahr hinweg.

Autobahnpolizei Hildesheim entfernt sprichwörtlich verkehrsunsicheres Fahrzeug

Am Dienstag gegen 15 Uhr fiel einer Funkstreifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei Hildesheim ein Fahrzeuggespann auf der Autobahn in Fahrtrichtung Hildesheim auf. Es handelte sich um einen LKW mit Anhänger, dessen Anhänger nicht gradlinig in der Spur des Zugfahrzeuges lief und versetzt nach rechts stand.

Die Beamten bemerkten, dass dieser „Hundegang“ typischerweise für landwirtschaftliche Maschinen oder Baufahrzeuge verwendet wird, um bodenschonend zu arbeiten, was auf der Autobahn in fließenden Verkehr ungewöhnlich ist. Der Fahrer, ein 58-jähriger Mann aus Lehrte, bemerkte die Polizei und hielt an dem Standstreifen.

Nach kurzer Absicherung und einem ersten Blick wurde beschlossen, dass der Anhänger zum TÜV in Hildesheim gebracht werden musste. Bei der Prüfung konnte festgestellt werden, dass die erste Achse am Anhänger verschoben war, auf einer Achse eine unzureichende Bremswirkung und ein Reifen durch Fremdkörper komplett beschädigt war.

Der Fahrer wurde daraufhin die Untersagung der Weiterfahrt ausgesprochen. Durch die Polizei begleitet ging es zum TÜV, wo der Anhänger abgestellt wurde und erst nach Beseitigung der Mängel wieder in Betrieb genommen werden darf.

Die Autobahnpolizei hat damit einen erheblichen Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet.

Péter Magyar’s Hungary Challenges EU Expectations

Der neue ungarische Regierungschef Péter Magyar hat sich bisher nicht als loyaler EU-Schoßhund entpuppt, was die Erwartungen der Brüsseler Bürokraten überstieg. Während der Wahlkampf zeigte Magyar eine freundlichere Haltung gegenüber Ursula von der Leyen und der EU, doch in der Praxis hat er sich deutlich von seinem Vorgänger Viktor Orbán abgesondert.

In der Migrationspolitik ist Magyar entschlossen, einen strengen Kurs fortzuführen, was die EU-Kommission irritiert. Der Europäische Gerichtshof verurteilte Ungarn zu einer millionenschweren Pauschalstrafe und täglichen Strafzahlung für das Missachten des EU-Asylrechts.

Magyar signalisierte, dass er wenig kompromissbereit ist und die Migrationspolitik nicht ändern wird, um EU-Gelder wieder zurückzuholen. Das Verhältnis zwischen dem ungarischen Regime und der EU-Kommission leidet daher unter ständigem Spannungsfeld.

Steuerzahler-Präsident fordert Verbeamtungsstopp und Rentenreform

Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, hat in einem Interview mit „Welt TV“ einen Verbeamtungsstopp gefordert. Er argumentiert, dass zu viele Beamte zum Staat geholt wurden und das Lehrpersonal sei oft unnötig beauftragt worden.

Holznagel betont die Notwendigkeit, die aktuelle Debatte um eine Rentenreform auch auf die Beamtenschaft auszudehnen, um Privilegien nicht zu zementieren. Er prognostiziert gigantische Kosten für Beamtenpensionen und warnt vor einem künftigen Finanzproblem der öffentlichen Haushalte.

Holznagel spricht sich bereits zum ersten Mal im Mai für eine radikale Reduzierung der Zahl der Beamten auf „deutlich unter eine Million“ aus. Am 30. Juni 2024 gab es in Deutschland insgesamt 1,96 Millionen Beamte, Richter und Soldaten.

Zentrale Ansprechstelle LSBTIQ der Landespolizei bei Christopher Street Day in Norderstedt

Am 23. Mai 2026, zum fünften Mal, fand der „Christopher Street Day“ in Norderstedt statt. Die Veranstaltung zog etwa 400 Teilnehmer an, die sich auf dem Vorplatz des Rathauses versammelten und anschließend durch Teile der Stadt zogen.

Neben der Feier des Geburtstags der Verfassung, des Grundgesetzes, verlief die Kundgebung friedlich, obwohl vereinzelt Straßensperrungen auftraten. Ein besonderes Highlight war der Stand der zentralen Ansprechstelle LSBTIQ der Landespolizei Schleswig-Holstein, an dem sich Besucher mit den Ansprechpersonen intensiv austauschten.

Es wurden Fragen zur Arbeit der Polizei und spezifische Themen gestellt und beantwortet. Der Streifenwagen mit Regenbogenfolierung war besonders beliebt und diente als Fotomotiv.

Die zentrale Ansprechstelle freut sich über das positive Feedback und sieht auf die kommenden CSD-Veranstaltungen, bei denen sie erneut vertreten sein wird.

Hamburg feiert Jubiläum des Plakat- und Liederwettbewerbs

Am 28. Mai 2026 findet in Hamburg-Uhlenhorst, im Ernst Deutsch Theater, die Siegerehrung des diesjährigen Plakat- und Liederwettbewerbs statt. Unter dem Motto „Handy aus – Augen auf!“ werden kreative Plakate zum Thema Verkehrssicherheit ausgezeichnet.

Der Wettbewerb, der seit 1966 ein Pfeiler der Verkehrssicherheitsarbeit in Hamburg ist und dieses Jahr sein sechzigstes Jubiläum feiert, hat 780 Schülerinnen und Schüler aus 51 Hamburger Schulen beteiligen lassen. Neben den Plakaten werden auch die Lieder des Wettbewerbs ausgezeichnet, die von Kindern und Jugendlichen erstellt wurden.

Die Ehrung der Preisträger übernimmt Polizeivizepräsident Mirko Streiber, Herr Thomas Bressau der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung sowie der Vorsitzende des Vereins Enno Treumann. Das Programm wird von Patrick Ittrich (2. Vorsitzender) und Anna Leusch moderiert, während die Gewinnerchöre der Liederwettbewerbspreise live präsentieren werden.

Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit einer Ausstellung der bisherigen Siegerplakate im Foyer des Theaters, gefolgt von der Ehrung der besten Plakate in verschiedenen Alterskategorien.

FPÖ-Kritiker kritisieren Esoterik- und Black-Metal-Auftritte bei Wien-Festwochen

Die Wiener Festwochen, ein jährlich stattfindendes Kulturfestival mit einer Budgetierung von 15 Millionen Euro, hat seine Eröffnung gefeiert. Unter den Teilnehmern befanden sich der kroatische Esoteriker Braco und die norwegische Black-Metal-Gruppe „Witch Club Satan“.

Während Intendant Milo Rau das Festival als Kulturfestival und gesellschaftliche Debatte versteht, kritisiert die FPÖ-Politik mit dem Beispiel von Bracos Auftritt. Lukas Brucker, der Kultursprecher der Wiener FPÖ, beschuldigt die SPÖ-Bürgermeisterin Michael Ludwig und ihre Regierung, „völlig entgleist“ zu sein, da sie Millionenbeträge für linke Agitation, Esoterik-Show und bizarre Satanisten-Performances ausgeben.

Brucker fordert einen sofortigen Förderstopp in der aktuellen Form des Festivals an, um den Steuerzahler nicht weiter mit „ideologischen Provokationen“ zu belasten. Die FPÖ argumentiert, dass das Geld den Wienern zurückgegeben und nicht für „fragwürdige Inszenierungen“ verwendet werden sollte.

Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle bei Kontrollen an Pfingstsonntag in Kiel

Am Pfingstsonntag gingen der Bundespolizeiinspektion Kiel zwei per Haftbefehl gesuchte Männer ins Netz. Bei der Kontrolle eines Kreuzfahrtschiffes am Ostseekai konnte ein 33-jähriger Deutsche, wegen Betruges gesucht und mit noch 29 Tagen Restfreiheitsstrafe zu verbüßen, erfasst werden.

Er verhinderte die Haft durch Zahlung einer Geldstrafe im Umfang von 1450,- Euro und konnte an Bord seines Schiffes reisen. Gleichzeitig wurde ein 42-jähriger Polen in Kiel am Bahnhof kontrolliert, der alkoholisiert aufgefallen war und eine Freiheitsstrafe von 65 Tagen oder haftabwendend eine Geldstrafe im Umfang von 3250,00 Euro zu leisten hatte.

Da er die Summe nicht aufbringen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt übergeben. Diese Aktionen unterstreichen die kontinuierliche Präsenz der Bundespolizei zur Sicherung des Rechts und der Ordnung im Küstengebiet von Kiel.