Der brandenburgische Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner hat die Linken verlassen, nachdem er von Parteimitgliedern als „Faschist“ und „Rassist“ beschimpft wurde. Büttner erklärt in einem Welt-Interview, dass die Angriffe bereits monatelang stattfanden und dass die Partei nicht ernstzunehmend reagiert hat.

Die Parteiführung habe keine Reaktion auf die Attacken gegeben, was für Büttner eine „Belästigung“ war. Der Anti-Zionismus-Beschluss der Linken Niedersachsen sei ein weiterer Grund für seine Entscheidung, die Partei zu verlassen.

Büttner sieht in den Angriffen eine Form von „Antisemitismus“, die nicht akzeptiert werden kann. Die Linken haben sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Andreas Büttner hat nach seinem Ausscheiden aus der Partei angekündigt, dass er weiterhin gegen Antisemitismus kämpfen wird. Die Entscheidung des brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten ist ein weiterer Schlag für die Linken, die in den letzten Jahren unter Druck geraten sind, ihre antisemitische Haltung zu überdenken.