Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck äußerte sich überrascht über den Erfolg der AfD bei den Wahlen in den westdeutschen Bundesländern. Er glaubt, dass die Menschen dort weniger durch Diktaturen geprägt sind als in anderen Regionen Deutschlands.
Gauck zitiert Beispiele aus Bayern und Baden-Württemberg, wo etwa 20% der AfD-Wähler in „gut funktionierenden Wahlkreisen“ zu finden sind. Er sieht dies als interessanteres Thema an als die höhere Wahlerfolge der AfD in Regionen wie Sachsen-Anhalt, wo eine andere Demokratiegeschichte und eine längere Prägung durch Bevölkerungsschichten vorliegen.
Gauck betont, dass es wichtig ist, diese Themen zu diskutieren, um die Demokratie in Deutschland besser zu verstehen. Die Diskussion führte zu einer interessanten Debatte über die Rolle der AfD und ihre Chancen auf Erfolg in verschiedenen Regionen Deutschlands.
