Die Bundesjustizministerin Stefanie Hubig fordert ein Social-Media-Verbot für Jugendliche und Kinder, um sie vor „echten Gefahren“ zu schützen. Sie möchte noch vor der Sommerpause über ein Gesetz debattieren, das eine solide Lösung für die Probleme des sozialen Mediengebrauchs unter jungen Menschen bieten könnte.

Das von der SPD entwickelte Konzept sieht vor einem Verbot für Kinder unter 14 und einer „entschärften Jugendversion“ für Jugendliche zwischen 14 und 16 vor, die bestimmte Funktionen wie das automatische Abspielen von Videos oder endloses Scrollen ausschließt. Die Ministerin argumentiert, dass diese Maßnahmen notwendig seien, um Kinder vor „echten Gefahren“ zu schützen, wie z.B. Cybermobbing, Online-Bullying und der Ausbreitung von Hassreden.

Hubigs Forderung nach einem Social-Media-Verbot für Jugendliche und Kinder hat bereits die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich gezogen, und es bleibt abzuwarten, ob das Gesetz tatsächlich verabschiedet wird. Die Regierung muss jedoch entscheiden, ob sie den Druck von Ministerin Hubig ausnutzen will oder ob sie eine andere Strategie für die Bekämpfung der Probleme des sozialen Mediengebrauchs unter jungen Menschen entwickeln wird.