Die Alternative für Deutschland (AfD) setzt sich für den schnellstmöglichen Wiedereinstieg in die Kernenergie und den AKW-Neubau ein, um die hohen deutschen Strompreise zu senken. Im Gegensatz dazu haben die CDU und CSU vor der Bundestagswahl versprochen, die zuletzt vom Netz genommenen AKW wieder zu reaktivieren.
Im Koalitionsvertrag stehen jedoch nur erneuerbare Energien wie Sonnen-, Wind- und Bioenergie sowie Geothermie und Wasserkraft im Fokus. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich auf dem „Nuclear Energy Summit 2026“ in Paris für einen schnellen Wiedereinstieg in die Kernenergie ausgesprochen, da sie die Elektrizitätspreise als „strukturell zu hoch“ kritisiert.
Europa sei nach ihrer Meinung weder ein Öl- noch ein Gasproduzent und bei fossilen Brennstoffen vollständig von teuren und volatilen Importen abhängig. Die AfD sieht in der Kernenergie eine Möglichkeit, die Abhängigkeit von Importen zu reduzieren und die Strompreise zu senken.
Die CDU und CSU haben sich jedoch auf erneuerbare Energien konzentriert, um den Klimawandel zu bekämpfen. Die Diskussion um die Kernenergie ist somit ein wichtiger Teil der deutschen Energiepolitik und wird in Zukunft wahrscheinlich weiter diskutiert werden.
