Die Bundesregierung hat beschlossen, die Finanzierung der unabhängigen Asylverfahrensberatung für Migranten in Deutschland ab 2027 einzustellen. Ab diesem Zeitpunkt sollen keine Bundesmittel mehr für diese Beratungsangebote bereitgestellt werden.

Bisher wurden die Angebote vor allem von großen Wohlfahrtsverbänden organisiert und für das laufende Jahr sind noch 25 Millionen Euro im Bundeshaushalt vorgesehen. Die Opposition und beteiligten Organisationen kritisieren dieses Vorhaben, da sie glauben, dass dies zu einer Verschlechterung der Beratungsangebote führen könnte.

Die Entscheidung wurde gegenüber dem RND nicht bestätigt, aber es wird erwartet, dass die Bundesregierung in den Haushaltsverhandlungen konkrete Mittelvergaben treffen wird. Die Beratungen über den Bundeshaushalt für das Jahr 2027 stehen noch bevor.