Ein Arbeitsprogramm für Bürgergeld-Empfänger unter 25 Jahren hat der thüringische Landrat Matthias Jendricke durchgesetzt, was zu einer bundesweiten Debatte und anhaltenden Drohungen gegen ihn geführt hat. Die Polizei ermittelt bislang ergebnislos.

Das Projekt sieht eine verpflichtende gemeinnützige Arbeit für junge Bürgergeld-Empfänger vor, die weder arbeiten noch eine Ausbildung absolvieren. Sie sollen zu einfachen kommunalen Arbeiten oder der Pflege öffentlicher Anlagen verpflichtet werden und erhalten dafür 1,20 Euro pro Stunde.

Die Debatte um das Projekt hat auch strafrechtliche Ermittlungen ausgelöst, wie der Münchner Merkur berichtet. Der Landrat sieht sich selbst mit Todesdrohungen konfrontiert und die Ermittlungen sind bislang ergebnislos.

Die Debatte um das Projekt zeigt, dass es schwierig ist, junge Menschen zu motivieren, sich für gemeinnützige Arbeit einzusetzen. Es bleibt abzuwarten, ob das Projekt erfolgreich sein wird und wie die Polizei die Ermittlungen weiterverfolgt.