Die Bundesregierung hat bestätigt, dass mehr als die Hälfte der Tatverdächtigen bei Gewaltdelikten in Nah- und Regionalzügen Ausländer sind. Laut Angaben des Innenministeriums wurden im vergangenen Jahr 1.192 Gewaltdelikte gegenüber Mitarbeitern in diesen Verkehrszügen offiziell registriert, wobei die Identität des Tatverdächtigen unbekannt blieb in 289 Fällen.
In 51 Prozent der Fälle, in denen ein Tatverdächtiger ermittelt werden konnte, besaß dieser nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Die meisten bekannten Tatverdächtigen waren Deutsche, bei 47 Prozent.
Syrien ist die häufigste Staatsangehörigkeit unter den nichtdeutschen Tatverdächtigen. Diese Zahlen basieren auf der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei (PES).
Die Angaben des Innenministeriums sind auf eine Antwort an einen Anfrage des AfD-Abgeordneten Maximilian Kneller zurückzuführen, die Tichys Einblick exklusiv vorliegt.
