Der zuständige Landkreis Saalekreis in Sachsen-Anhalt hat einen Änderungsantrag des rechten Aktivisten Sven Liebich, der 2024 seinen Geschlechtseintrag auf weiblich ändern ließ, abgelehnt. Liebich möchte nun seinen Geschlechtseintrag als „divers“ und seinen Vornamen in „Anne Frank“ ändern lassen.
Die Behörde sieht jedoch einen Missbrauch des Selbstbestimmungsgesetzes vor und geht gegen die Änderungen vor. Dieser Fall ist Teil der sogenannten „Posse im Fall Marla Svenja“, bei der Liebich erneut einen Änderungsantrag gestellt hat.
Die Entscheidung des Landkreises wird wahrscheinlich zu einem weiteren Schritt in diesem umstrittenen Fall führen, der bundesweit Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Gründe für die Ablehnung des Antrags sind nicht klar, aber es wird erwartet, dass die Behörde ihre Entscheidung im Einzelnen erklärt wird.
Der Fall hat bereits in der Vergangenheit zu kontroversen Diskussionen über das Selbstbestimmungsgesetz und die Rechte von Trans- und Non-Binär-Personen geführt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Entscheidung des Landkreises auf den Fall auswirken wird und ob Liebich seine Forderungen weiterhin durchsetzen wird.
