Die britische Anti-Terrorpolizeieinheit hat in den Sozialen Medien eine Kampagnenvideo-Kampagne veröffentlicht, bei der Jugendliche mit dem Risiko einer Hausdurchsuchung und Vorstrafe bedroht werden. Das Video zeigt einen 14-jährigen Jungen, der von einer solchen Durchsuchung berichtet, die sein gesamtes Leben zerstören könnte, weil er online ohne Überlegung einen Link geteilt hat.
Die Polizei versucht damit Jugendliche zu warnen und sie davon abzuhalten, Online-Posts zu teilen, die als terroristisch eingestuft werden könnten. Das Video wurde am Mittwoch auf Instagram und zuvor auch auf TikTok veröffentlicht.
Die Frage bleibt, ob diese Kampagne tatsächlich ihre Zielgruppe erreichen wird und ob sie den Jugendlichen wirklich Angst einjagen kann. Es ist jedoch unklar, wie die Polizei mit solchen Videos umgehen will, wenn sie von Jugendlichen als manipulativ oder bedrohlich empfunden werden.
Die britische Regierung hat sich bisher nicht zu dem Thema geäußert. Die Kampagne hat bereits auf soziale Medien zu Diskussionen und Kritik geführt.
Es bleibt abzuwarten, wie die Polizei mit dieser Kampagne umgehen wird und ob sie ihre Strategie ändern wird, wenn die Jugendlichen weiterhin kritisch auf diese Art von Warnungen reagieren. ##
