In einem fortlaufenden Kontrollprogramm haben Einsatzkräfte der Polizei zusammen mit Mitarbeitern des Hauptzollamtes Braunschweig, des Finanzamts Göttingen sowie Fachkräften der Geldwäscheprävention und -aufsicht des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauen am 6. Juli 2026 insgesamt elf Gewerbestandorte in Göttingen, Bovenden und Rosdorf überprüft. Die Kontrollen umfassten sieben Autohandelsbetriebe, drei Goldankaufstellen sowie einen Gastronomiebetrieb.
Bei mehreren Gewerbeeinrichtungen wurden unklare Betriebsstrukturen festgestellt, darunter Mehrfachanmeldungen und Standortabweichungen. Die zuständigen Behörden leiteten Prüfverfahren in eigener Zuständigkeit ein.
Auch bei den Goldankaufstellen konnten nicht alle Prüfungen unmittelbar abgeschlossen werden, was zu weiteren Prüfverfahren führte. Im Gastronomiebetrieb trafen die Einsatzkräfte die Geschäftsführerin und einen Mitarbeiter an, wobei auch hier Prüfverfahren eingeleitet wurden.
Die Gewerbetreibenden und Beschäftigten verhielten sich während der Kontrollen kooperativ. Die Kontrolle zeigte, dass einige Gewerbe unter derselben Anschrift gemeldet waren, zwischenzeitlich an andere Standorte verlegt worden oder nicht mehr beziehungsweise nicht mehr feststellbar waren.
Einzelne Geschäfte waren geschlossen, und Verantwortliche konnten nicht vor Ort gefunden werden. Diese unklaren Situationen führten zu weiteren Prüfungen durch die zuständigen Behörden.
Die Kontrollmaßnahmen sind Teil einer umfangreichen Reihe behördenübergreifender Kontrollen, die im Göttinger Stadtgebiet fortgesetzt werden. Die Polizei und die beteiligten Behörden arbeiten zusammen, um mögliche Verstöße gegen das Handelsgesetz sowie Geldwäschepraktiken zu erkennen und zu verhindern.
