Am Dienstag wird die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Brandenburg (MIT) darüber abstimmen, ob sie sich für eine Aufhebung des Unvereinbarkeitsbeschlusses der CDU Deutschlands gegenüber der AfD einsetzen soll. In einem Antrag wurde auf eine „sachorientierte politische Debattenkultur“ hingewiesen, bei der Entscheidungen nicht pauschal aufgrund der Partei ausgeschlossen werden sollen, sondern auf Grundlage ihrer Programme und Handlungen.
Die Initiatoren fordern auch einen intensivierten Dialog mit Bürgern, die sich von der CDU abgewandt haben, da nach aktuellen Umfragen rund ein Viertel der Wählerinnen und Wähler die AfD unterstützen. Es ist jedoch unklar, ob über den Antrag am Dienstag abgestimmt wird oder ob der Brandenburger CDU-Generalsekretär Julian Brüning sich einschalten könnte.
Die Unterstützer des Antrags vermuten, dass es nach der Wahl in Sachsen-Anhalt zu einem Aufstand der CDU-Basis kommen könnte, wenn die CDU nicht ihre Position ändert.
