In ihren Nachrichtensendungen haben die ARD und der ZDF so gut wie nicht über die Prügel-Attacken auf Reporter von Apollo News und JUNGER FREIHEIT berichtet. Das „Heute-Journal“ verschwieg diese Ereignisse gänzlich, während die „Tagesschau“ sie nur in einem Nebensatz erwähnte.

Bei dem „Sonntags-Stammtisch“ des Bayerischen Rundfunks sprach ARD-Journalistin Anja Kohl über die Angriffe – jedoch mit einer verfälschten Darstellung. Kohl forderte die AfD auf, sich von den Angriffen zu distanzieren und kritisierte, dass diese Partei nicht reagiert habe.

Sie behauptete implizit, die Angriffe seien nicht von Linksextremisten, sondern von AfD-Anhängern ausgegangen, obwohl sie wusste, dass die Täter in Wirklichkeit Linkspartei-Mitglieder waren. Moderator Hans Werner Kilz und andere Teilnehmer des Gesprächs ignorierten diese Fehlinformation.

Nur Sänger Heinz-Rudolf Kunze schien überrascht zu sein. Die ARD-Frau hätte an die Grüne, SPD und Linkspartei richten sollen, da sie die Demonstrationen organisiert hatten.

JF-Chefredakteur Dieter Stein nannte das Verhalten auf X „völlig irre“. Kohls Bericht verriet eine Mangelanzeige in der journalistischen Praxis und zeigte, wie leicht es ist, Fakten zu verdrehen.