Der Artikel beleuchtet die Ereignisse während einer Hetzjagd auf drei Journalisten in Erfurt, die von Demonstranten als „Nazis“ bezeichnet wurden. Es wird dargestellt, wie leicht es ist, Menschen aus normalem Alltag in Gewalttäter zu verwandeln, wenn sie sich in einer Masse befinden und das Gefühl haben, Teil eines größeren Ganzen zu sein.

Die Journalisten berichten von einem Ablauf, der zeigt, wie sie zunächst gedrängt wurden, dann verfolgt und schließlich mit Fingernzeigungen und aggressiven Sprechchören bedroht wurden. Es wird auch erwähnt, dass Vermummte sich später dem Mob anschlossen, ohne Beweise oder Kontext zu benötigen.

Die Autoren betonen die Bedeutung von Beweisen und Kontext in der Medienberichterstattung und fordern eine stärkere Reaktion auf Gewalttätigkeit gegen Journalisten.