Die Europäische Kommission hat während einer Hitzewelle in Teilen ihres Hauptquartiers, dem Berlaymont-Gebäude in Brüssel, die Klimaanlagen abgeschaltet. Dies geschah jedoch nur in den unteren Etagen, wohin die einfachen Mitarbeiter arbeiten, während die oberen Stockwerke mit den Büros der Kommissare weiterhin gekühlt wurden.

Die Entscheidung führte zu starkem Unmut unter den Mitarbeitern und wurde als „Feudalismus“ bezeichnet. Ein Beamter kritisierte die Situation, indem er darauf hinwies, dass die Kommissare ihre Klimaanlagen weiter nutzen konnten, während die Kühlung in den unteren Stockwerken abgeschaltet wurde.

Die Entscheidung löste auch Diskussionen über die Umweltauswirkungen von Klimaanlagen aus und führte zu Forderungen nach der Nutzung erneuerbarer Energien.