Bei einer Rede von Alice Weidel im Bundestag über die mutmaßliche Grooming-Gang in Nürnberg, deren Mitglieder angeblich „syrischer, pakistanischer und nordafrikanischer Herkunft“ sind, gab es sichtbares Gelächter aus der Fraktion der Linken. Die Abgeordnete Katrin Fey, Obfrau ihrer Fraktion im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, war laut Protokoll diejenige, die lachte.

Weidel beschrieb die Tatverdächtigen als Migrantenbanden, die minderjährige deutsche Mädchen mit Drogen gefügig machten, um sie zu sexueller Ausbeutung zu missbrauchen. Während ihrer Rede erhielt Weidel auch Zwischenrufe von anderen Abgeordneten, darunter der SPD-Politiker Ralf Stegner und die AfD-Vorsitzende selbst.

Weidel forderte die Regierung auf, nicht die Deutschen als naiv zu betrachten, und kritisierte eine mögliche Bezeichnung ihres Ministeriumsleiters Bärbel Bas als „einheitsbraun“.